Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forum Life Science: BayFOR präsentiert zukunftsträchtige Verbundforschung aus den Biowissenschaften

07.03.2011
München im Jahr 2041: Schwere Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer sind heilbar, durch Osteoporose beschädigte Knochen lassen sich regenerieren, extrem resistente Erreger haben gegen die aktuellsten Impfstoffe und Therapien keine Chance.

Den Grundstein für diese Vision legen heute die bayerischen Forschungsverbünde ForNeuroCell, ForZebRA und FORPROTECT. Besucher des diesjährigen internationalen Fachkongresses "Forum Life Science 2011" haben die Möglichkeit, einen spannenden Einblick in ihre Forschungsarbeiten zu gewinnen.

Auch auf europäischer Ebene werden Meilensteine im Bereich der biowissenschaftlichen Forschung gesetzt: Welche Fördermöglichkeiten die EU dafür zur Verfügung stellt, zeigt die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) auf der begleitenden Fachausstellung.

Der siebte internationale Kongress „Forum Life Science" von Bayern Innovativ präsentiert neueste Ergebnisse und Forschungsansätze sowie wirtschaftliche Chancen durch deren Anwendung in Pharma, Food und industrieller Biotechnologie. Dieser im Abstand von zwei Jahren ausgerichtete Fachkongress ermöglicht einen aktiven Erfahrungsaustausch und damit die Chance für neue interdisziplinäre Kooperationen zur Entwicklung zukünftiger innovativer Produkte in den Life Sciences. Zielgruppen sind Experten und Anwender der Biotech-, Chemie-, Pharma-, und Lebensmittelindustrie sowie der Agrarwirtschaft, der Analytik, des Anlagenbaus und der Verfahrenstechnik. Erwartet werden rund 1.000 Teilnehmer aus 20 Ländern aus Europa, Nordamerika und Asien.

In diesem Rahmen stellt sich die Bayerische Forschungsallianz auf einem Gemeinschaftsstand mit den themennahen bayerischen Forschungsverbünden ForNeuroCell (Adulte neurale Stammzellen), ForZebRA (Zellbasierte Regeneration des muskuloskelettalen Systems im Alter) und FORPROTECT (Infektionsprotektion durch neue Diagnostikverfahren und Therapieansätze) vor. ForNeuroCell will die wissenschaftliche Basis für eine regenerative Zellersatztherapie bei akuten und chronisch degenerativen Erkrankungen des Nervensystems wie Parkinson und Alzheimer legen. ForZebRA erforscht neue Therapien für degenerative Erkrankungen der Knochen, Knorpel und Sehnen bei alten Menschen, und FORPROTECT hat sich zum Ziel gesetzt, neue genombasierte Diagnostik- und Therapie-Lösungen zu entwickeln, die große Fortschritte bei der Bekämpfung von bakteriellen und viralen Infektionskrankheiten ermöglichen.

Am BayFOR-Stand stellt sich auch das aktuelle EU-Projekt CAMbrella vor, an dem sich die BayFOR als Projektmanagement-Partner beteiligt. CAMbrella ist ein paneuropäisches Kompetenznetzwerk für Forschungsaktivitäten in der Komplementär- und Alternativmedizin (CAM: Complementary and Alternative Medicine). Durch die Zusammenarbeit von 16 angesehenen wissenschaftlichen Partnerorganisationen aus 12 europäischen Ländern soll eine nachhaltige Struktur und Strategie für die CAM-Forschung in Europa entstehen. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms (7. FRP) finanziert.

EU-Fördermittel im Bereich „Life Sciences“
Mit dem 7. FRP hat die Europäische Kommission das weltweit größte Förderprogramm für Forschung und Entwicklung geschaffen - dafür stellt sie von 2007 bis 2013 über 53 Mrd. EUR an Fördermitteln zur Verfügung. Davon sind ca. 6,1 Mrd. EUR für den Bereich „Gesundheit“ und ca. 1,9 Mrd. EUR für den Bereich „Lebensmittel, Landwirtschaft, Fischerei und Biotechnologie“ budgetiert. Neben Forschungseinrichtungen wie Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften haben auch Unternehmen, insbesondere KMU, die Möglichkeit, sich an EU-Forschungsprojekten zu beteiligen. Hierfür bieten die wissenschaftlichen Referenten der BayFOR fachspezifische, strategische Beratung und aktive Unterstützung bei der Projektanbahnung, dem Aufbau von internationalen Forschungskonsortien und der Antragstellung an. Ist die Evaluierung erfolgreich, unterstützen sie bei den Vertragsverhandlungen mit der Europäischen Kommission und übernehmen gegebenenfalls das Projektmanagement.
Zur Bayerischen Forschungsallianz GmbH (BayFOR)
Die Bayerische Forschungsallianz GmbH (BayFOR) ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Wissenschafts- und Innovationsstandortes Bayern im europäischen Forschungsraum. Sie berät und unterstützt Wissenschaftler aus bayerischen Hochschulen und Akteure aus der Wirtschaft im Wettbewerb um europäische Forschungsgelder. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem 7. Forschungsrahmenprogramm der EU. Im europäischen Beratungsnetzwerk für KMU, dem "Enterprise Europe Network" (http://www.een-bayern.de), fungiert die BayFOR als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Neben ihren Aktivitäten als EU-Förderzentrum koordiniert die BayFOR die gemeinsamen Aktivitäten der Bayerischen Forschungsverbünde und unterstützt ihre Vernetzung auf europäischer Ebene. Die BayFOR beheimatet außerdem die Wissenschaftliche Koordinierungsstelle Bayern-Québec/Alberta/International der Bayerischen Staatsregierung, die den Aufbau gemeinsamer Forschungsprojekte mit Wissenschaftlern aus diesen Regionen gezielt unterstützt.

Die BayFOR ist eine Partner-Organisation im bayerischen Haus der Forschung (http://www.hausderforschung.de).

Kontakt:
Emmanuelle Rouard
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)89-9901-888-111
Email: rouard@bayfor.org

Emmanuelle Rouard | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayfor.org
http://www.hausderforschung.de
http://www.een-bayern.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht CHP1-Mutation verursacht zerebelläre Ataxie
23.01.2018 | Uniklinik Köln

nachricht Lebensrettende Mikrobläschen
23.01.2018 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

23.01.2018 | Veranstaltungen

Gemeinsam innovativ werden

23.01.2018 | Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Lebensrettende Mikrobläschen

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten

23.01.2018 | Maschinenbau

CHP1-Mutation verursacht zerebelläre Ataxie

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics