Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie wird die Erbinformation abgelesen? Weiterförderung des GRK 1431

02.12.2010
„Hervorragende Arbeit – weiter so!“ lautet das Fazit der Gutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), als sie die bisherige Arbeit des Graduiertenkollegs „Transkriptionskontrolle, Chromatinstruktur und DNA-Reparatur in Entwicklung und Differenzierung“ (GRK 1431) an der Universität Duisburg-Essen (UDE) zu bewerten hatten. Jetzt liegt der Förderbescheid für die kommenden viereinhalb Jahre vor.

Sprecherin Prof. Dr. Ann Ehrenhofer-Murray: „Ich freue mich vor allem für unsere 14 Nachwuchswissenschaftler, die unter diesem Dach weiterhin exzellent in ihrer Forscherkarriere unterstützt werden können.“

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit steht eine scheinbar einfache Verständnisfrage: Wie liest eine Zelle die in ihrem Kern gespeicherte genetische Information (DNA) ab? Und wie schafft sie es, diese Information für die Entwicklung eines ganzen Organismus mit unterschiedlichen Geweben und Zelltypen nutzbar zu machen?

Eine Gruppe ausgewiesener Wissenschaftler am Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) der UDE bearbeitet diese zentrale Forschungsidee. Prof. Ehrenhofer-Murray: „Das GRK ist gleichzeitig auch eine Chance für die UDE und das Uniklinikum, denn es bündelt die hervorragenden Forschungskompetenzen auf dem Gebiet der Genregulation.“

Das GRK ist ein spezielles Qualifizierungsprogramm für Promotionsstudierende, das neben der experimentellen Arbeit auch ein fokussiertes Ausbildungsprogramm vorsieht durch spezialisierte Vorlesungen, Seminare und Blockkurse. Nationale und internationale Gastwissenschaftler werden gezielt in das Programm eingebunden. Ehrenhofer-Murray: „Auf diese Weise spricht sich auch international immer mehr herum, dass wir an der UDE bestens aufgestellt sind im Bereich der Chromatinforschung und Epigenetik.“

Weitere Informationen: Prof. Dr. Ann Ehrenhofer-Murray, Tel. 0201/183 4132,
ann.ehrenhofer-murray@uni-due.de
Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430

Beate Kostka | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de/zmb/studycourses/gk/gk_home.shtml
http://www.uni-duisburg-essen.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Wie sich das Wasser in der Umgebung von gelösten Molekülen verhält
22.05.2017 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus
22.05.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Im Focus: XENON1T: Das empfindlichste „Auge“ für Dunkle Materie

Gemeinsame Meldung des MPI für Kernphysik Heidelberg, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

„Das weltbeste Resultat zu Dunkler Materie – und wir stehen erst am Anfang!“ So freuen sich Wissenschaftler der XENON-Kollaboration über die ersten Ergebnisse...

Im Focus: World's thinnest hologram paves path to new 3-D world

Nano-hologram paves way for integration of 3-D holography into everyday electronics

An Australian-Chinese research team has created the world's thinnest hologram, paving the way towards the integration of 3D holography into everyday...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

Flugzeugreifen – Ähnlich wie PKW-/LKW-Reifen oder ganz verschieden?

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

22.05.2017 | Physik Astronomie

Wie sich das Wasser in der Umgebung von gelösten Molekülen verhält

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie