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Datenbank für mongolische Pflanzen: Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert hallesches Projekt

15.05.2012
Das Herbarium der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) beherbergt mit 10.500 Exemplaren die weltweit drittgrößte Sammlung mongolischer Pflanzen, nur übertroffen von Sammlungen in Ulan-Bator (Mongolei) und in St. Petersburg (Russland).

Nun wird die Sammlung online zugänglich und nutzbar gemacht. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt in den kommenden zwei Jahren mit 100.000 Euro.

„Die Mongolei-Sammlung ist eine der national und international am stärksten genutzten Teile unseres Herbariums", sagt Martin Röser, an der MLU Professor für Systematik und Biodiversität.

Er hat das Projekt zusammen mit Kustos Prof. Dr. Uwe Braun beantragt. Die Sammlung sei wissenschaftlich und technisch in perfektem Zustand und in einem eigenen Raum des Herbariums untergebracht.

„Um sie online zugänglich und nutzbar zu machen, werden wir nun die Sammlungsdaten der Belege vollständig datenbankmäßig erfassen. Häufig stehen die Belege auch in Zusammenhang mit publizierten Vegetationsaufnahmen", erläutert Röser.

„Die Einträge werden dann auch vernetzt sein mit anderen wichtigen internationalen Datenbanken."

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Martin Röser
Telefon: 0345 55 26218
E-Mail: martin.roeser@botanik.uni-halle.de
Internet: http://www.botanik.uni-halle.de/mitarbeiterinnen_mitarbeiter/martin_roeser/

Carsten Heckmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-halle.de

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