Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Chemie spielt überall eine Rolle

09.06.2011
Nachbericht zur 12. Handelsblatt Jahrestagung Chemie, 19. und 20. Mai 2011, Pullman Cologne, Köln
  • VCI-Präsident Engel „Chemie ist die Industrie der Industrie“
  • Asiatische Chemieunternehmen auf dem Vormarsch
  • Standortvorteil Europa: Komplexität managen
  • Michael Schäfer, Lanxess, erhält Award als beste Nachwuchsführungskraft in der Chemie-Industrie

Am 19. und 20. Mai trafen sich in Köln zahlreiche Vertreter der Chemie-Branche, aber auch aus Politik und Wissenschaft, um neben Rahmenbedingungen der Wirtschaft über Themen wie Innovationen, Nachhaltigkeit, ökologische Produkte und Ressourcenverknappung zu sprechen.

Ausführliche Programminformationen sind im Internet abrufbar:
www.handelsblatt-chemie.de

Vor rund 100 Teilnehmern sprach VCI-Präsident Dr. Klaus Engel über die Rolle der chemischen Industrie für die künftige Wertschöpfung in Deutschland. Engel betonte in diesem Zusammenhang die besondere Bedeutung der Energiepolitik für die chemische Industrie, denn die Chemiebranche nutze derzeit acht Prozent des gesamten Strombedarfs in Deutschland. Der Energieverbauch sei aber zurückgegangen und Produktion und Energieverbrauch entkoppelt worden. Heute werde nur noch halb so viel Energie für das gleiche Produkt benötigt wie 1990. Wichtig sei eine stabile Stromversorgung, vor allem bei Produktionsanlagen, die ohne Unterbrechung laufen. Hohe Strompreise belasteten zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit. Dabei, so Engel, können Chemieprodukte an vielen Stellen helfen, Energie einzusparen.

„Chemie ist die Industrie der Industrie“.
Weiter wertete Engel Deutschland als einen guten Standort für die Industrie und hob als besondere Stärke den Verbund aus großen und erfolgreichen Industriebranchen hervor. Er sehe die Chemie als wichtigen Impulsgeber für neue Produkte und Verfahren: „Wir sind eine der innovativsten Branchen in Deutschland.“ Und weiter: „Chemie ist die Industrie der Industrie.“ Als Herausforderung sieht Engel vor allem knappe Ressourcen, Fachkräftemangel, demografischen Wandel und Bevölkerungswachstum. Von den geschätzten neun Milliarden Menschen im Jahr 2050 werden zwei Drittel in Megacities leben, zwei Milliarden Menschen werden über 60 Jahre sein. Und je reicher ein Land sei, umso mehr würden chemische Produkte, Lebensmittel und Wasser benötigt. So steige bereits heute die Nachfrage nach Aminosäuren rasant an.

Chemieindustrie als Impulsgeber
Als Beispiel für wichtige Innovationen nannte er die Elektromobilität, neue Energiequellen und Energiesparen. Die Rolle der Chemie sei bei den genannten Megatrends vielfältig. Bei den Lithium-Ionen-Batterien für die Elektroautos könne die Chemie wichtige Impulse geben, aber auch beim Materialeinsatz zum Beispiel durch Leichtbauwerkstoffe und Reifen aus synthetischem Kautschuk. Bei der Nutzung alternativer Energiequellen werden immer größere Windkraftanlagen gebaut. Die Chemie liefere hier Fasern aus Glas und Kohlenstoff. Als großes Abenteuer habe die Bundeskanzlerin die Suche nach Energiespeicherung genannt, hier arbeite man an stationären Großbatterien mit Lithiumzellen. Als wenig hilfreich stufte Engel die Unterscheidung in grüne und nicht-grüne Produkte oder Industrien und fragte: „Sind Windkraftanlagen grün? Engel betonte die Innovationskraft der chemischen Industrie, sieht aber auch noch Verbesserungspotenzial für den Standort Deutschland.

Asiatische Unternehmen sehr erfolgreich
Auch Dr. Udo Jung, Senior Partner der Boston Consulting Group, wies darauf hin, dass viele Innovationen durch Megatrends getriggert werden. Jung stellte Ergebnisse einer Betrachtung von 130 Chemie-Unternehmen in den letzen fünf Jahren – 2006 bis 2010 – vor. Besonders erfolgreich waren asiatische Unternehmen, zum Beispiel das koreanische Unternehmen Honam Petrochemicals. Das Unternehmen verzeichnete in den letzten fünf Jahren eine jährliche Wertsteigerung von 41 Prozent bei gleichzeitig ganz erheblichem Wachstum. Die sogenannten Megatrends führen zu Nachfragewachstum in vielen einzelnen Segmenten der chemischen Industrie – namentlich in den Bereichen Düngemittel, Agrochemie und Produkten, die im weitesten Sinne Nahrungsmittel betreffen. Gleiches gilt für Chemieprodukte, die die Ressourceneffizienz der Kunden der Chemischen Industrie verbessern (z.B. Gewichtsersparnis).

Standortvorteil Europa: Komplexe Anforderungen managen
Ein Erfolgsfaktor europäischer Unternehmen sei die Fähigkeit, auch komplexen Anforderungen zu begegnen, betonte Jung und sagte: „Die Fähigkeit des Managens von Komplexität sei ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.“ In Europa sei das gesamte Thema Gesundheit und Healthcare ein großes Wachstumssegment, auch bedingt durch den demografischen Wandel. In Asien sei das Wachstum oft getrieben durch den Auf- und Ausbau der Infrastruktur und den Bedarf an Basischemie, so der Experte. Bis 2020 werden zwei Drittel des globalen Wachstums und der Innovationen aus dem Asien-Pazifik-Raum kommen. Den Teilnehmern gab der Unternehmensberater mit auf den Weg: „Bereit sein für die Renaissance echter Innovationen.“

Gemeinsam innovativ sein
Thierry Vanlancker, DuPont Performance Coatings, bestätigte die Bedeutung der Agrochemikalien als einen der großen Trends. Wichtig sei auch die Forschung im Bereich Nahrungsmittel, um Produkte zum Beispiel durch Beigabe von Fettstoffen haltbarer zu machen. Neben der Nahrungsmittel-Produktion stünden bei DuPont neue Energieformen, die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, Schutz des Lebens und Umwelt sowie Wachstum in Emerging Markets im Fokus, erläutert Vanlancker und führte aus: „Wichtig ist für uns die Zusammenarbeit mit Partnern. Wir überlegen, was wir gut können und was andere möglicherweise besser machen.“ So komme man oft schneller und kostengünstiger zum Ziel.

Ansätze der Bundesregierung
Über die Ansätze zur Förderung der Ressourceneffizienz sprach Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Drei Aspekte, die eine besondere Rolle spielten, seien Energie, Ökoeffizienz und die Minimierung der außenwirtschaftlichen Abhängigkeit, zum Beispiel von politisch instabilen Ländern. Man wolle in Forschung investieren, um langfristig tragfähige Lösungen zu finden, so Lukas. Die Ansätze der Bundesregierung seien Kompetenzen zu bündeln und Ergebnisse öffentlich zu machen. So habe man beispielsweise im letzten Jahr die Deutsche Rohstoffagentur gegründet (http://www.deutsche-rohstoffagentur.de ) mit dem Ziel, auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und aktueller Marktanalysen neue rohstoffwirtschaftliche Ansätze zu entwickeln und die Versorgung der Industrie mit Rohstoffen zu unterstützen. Da vor allem China dabei sei, bestimmte Regionen zu beherrschen, um sich Rohstoffe zu sichern, sei dieser Ansatz besonders wichtig, betonte Ministerialdirektor Lukas.

Effiziente Materialien
Weiterhin sei die Deutsche Materialeffizienzagentur „demea“ auf Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie entstanden. Sie soll das öffentliche Bewusstsein über die Bedeutung der Materialeffizienz schärfen, Unternehmen motivieren, Materialeffizienzpotenziale zu erschließen und sie dabei unterstützen. Lukas macht deutlich: „Wir müssen reagieren.“ So investiere man zum Beispiel in Substitutionsforschung, neue Recycling-Technologien sowie Nanotechnologie. Um die Entwicklung von Carbon Nanotubes (CNT) voranzutreiben, beteilige sich das BMBF bei der Innovationsallianz CNT http://www.inno-cnt.de/de/ mit circa 45 Millionen Euro, die Gesamtkosten betragen 90 Millionen Euro im Bereich der Ressourceneffizienz. CNT haben das Potenzial, der Werkstofftechnologie völlig neue Dimensionen zu eröffnen, und bringen eine einzigartige Qualität in zahlreiche Produkte und Anwendungen, erläuterte der promovierte Physiker.

Die Forschungsbemühungen der Regierung seien auf drei Punkte ausgerichtet: Was findet die Forschung interessant, was ist für die Wirtschaft wichtig und was fordert die Gesellschaft. Man müsse sich aber auch darüber im Klaren sein, dass es keine Technologie für die Ewigkeit gibt: „Jede Technologie ist immer eine Brückentechnologie“, betont Lukas und wünscht sich: „Gemeinsam an Effizienz arbeiten, öffentlich sein und mit der Chemie-Industrie strategische Eckpunkte für Deutschland entwickeln.“

Rohstoffe: ersetzen oder schonen
Prof. Dr. Michael Röper vom derzeit weltweit größten Chemiekonzern BASF, betonte ebenfalls, wie wichtig es sei, angesichts der Konkurrenz um Rohstoffe, lohnende Forschungsgebiete zur Sicherung der Rohstoffbasis zu identifizieren. Röper nannte hier fossile und regenerative Rohstoffe, Wasserstoff aus CO2-freier Erzeugung sowie anorganische Rohstoffe (Edelmetalle, Indium, Lithium-Salze, Düngemittel).

Der wichtigste Rohstoff für die chemische Industrie sei Erdöl, dieser werde aber fast ausschließlich in der Energiewirtschaft verwendet. „Das Ziel muss sein: Mehr stofflich nutzen als verbrennen“, sagte Röper. Das erreiche man, indem man den energetischen Verbrauch senke – durch Elektromobilität, bessere Wärmedämmung und Leichtbau – regenerative Quellen nutze und Reserven durch verbesserte Gewinnungsverfahren steigere. Um die Rohstoffbasis zu verbreitern, sei es notwendig, andere Herstellungswege für Basis-Chemikalien unter Beibehaltung der bestehenden Wertschöpfungsketten zu finden, Beispiele seien Ethylen und Propylen, erklärte der promovierte Chemiker. Aber auch der Aufbau neuer Wertschöpfungsketten auf Basis gut verfügbarer kostengünstiger Plattformchemikalien aus der stofflichen Nutzung von Biomasse sei ein Weg.
Um verstärkt heimische Pflanzen einsetzen zu können, müssten deren Inhaltsstoffe durch moderne Züchtungsverfahren optimiert werden. In Deutschland nutze man bereits über zwei Millionen Tonnen von nachwachsenden Rohstoffen. Eine weitere Steigerung könnte durch eine kombinierte energetische und stoffliche Nutzung von Biomasse wie zum Beispiel Lignocellulose in Bioraffinerien erzielt werden.

Mangel an Edelmetallen hat erhebliche Folgen für Industrie
Zur Sicherstellung der Rohstoffbasis bei anorganischen Rohstoffen seien Aktivitäten dort notwendig, wo aufgrund der strategischen Bedeutung eine bedrohliche Situation für die verarbeitenden Industrien entstehen könne. Dies sei der Fall bei Edelmetallen für Katalysatoren, Lithium für Batterien und bei Elektronikmaterialien, sagte Röper. Folgende Forschungsanstrengungen seien daher notwendig: effizientere Verfahren zur Ausbeutung von Lagerstätten, effizientere Verfahren zur Aufarbeitung inklusive Koppel‐/Nebenprodukten, Suche nach alternativen Materialien, beispielsweise für Katalysatoren sowie effizientere Verfahren zum Recycling komplexer Produkte und „neuer“ anorganischer Rohstoffe wie beispielsweise Elektronikschrott."

Wenn die Schlacke knapp wird
Knappe Ressourcen werden das Verhalten der Unternehmen verändern, ist Dr. Andreas Grünewald, Geschäftsführer und CFO der Sachtleben GmbH, überzeugt. Am Beispiel der Verknappung von Schlacke und Ilmenit, den wichtigsten Rohstoffen zur Gewinnung von Titandioxid, zeigte er, wie wichtig nachhaltiges und vorausschauendes Handeln sei, denn: „Wir sind selbst verantwortlich für unsere Situation”, gab der Geschäftsführer zu. Sachtleben stellt Partikel auf der chemischen Basis von Titandioxid, Zinksulfid sowie Bariumsulfat her. Hauptanwendungsgebiete der Sachtleben-Produkte sind Synthesefasern, Lacke und Farben, Kunststoffe sowie Papier, aber auch spezielle Partikel für die Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie. Sachtlebens Anteil an der globalen TiO2-Produktion liegt bei vier Prozent, DuPont ist mit 21 Prozent insgesamt der größte Produzent am Markt.

„Nicht Profite nur kurzfristig maximieren, sondern langfristig optimieren“
Die Preise für Schlacke und Ilmenit stiegen seit 2010 deutlich an, dass liege an der Verfügbarkeit des Rohstoffs, die Qualität sei gleich geblieben, erläuterte Grünewald. Und bis 2015 werde sich die Knappheit bei steigender Nachfrage verstärken: „Es ist eine bedrohliche Entwicklung und der Zugang zu den limitierten Rohstoffen wird über Erfolg und Misserfolg entscheiden.“ Die Gründe liegen Grünewald zufolge vordergründig in der Krise: Vorräte und Bestände wurden heruntergefahren, Produktionsstätten geschlossen und Instandhaltungen und Investitionen minimiert. Das grundsätzliche Problem liegt aber im Preisniveau, das keine wirtschaftlichen Investitionen zuließ. Mögliche Wege zur Überwindung der Knappheit in der Zukunft seien, die Beziehung zu den Lieferanten zu stärken, neue Quellen zu erschließen, andere Qualitäten oder Ersatzstoffe einzusetzen. Weiterhin könne der Verbrauch reduziert werden, was aber in diesem Fall schwierig sei. Den Teilnehmern riet er abschließend: „Vernünftige Preise können die Zukunft absichern. Wenn die Preise sich erholt haben, dann nicht wieder kurzfristig Profite maximieren, sondern langfristig optimieren.“

Die Märkte der Kunden kennen
Zum Thema „Geschäftsmodelle im Umbruch“ sprach Ralf Brinkmann über die Dow-Transformationsstrategie und die aktuellen Herausforderungen in der Branche. „Der Erfolg im Chemiegeschäft der Zukunft wird davon abhängen, wie gut es den Unternehmen gelingt, sich im wachsenden und konjunkturrobusten Spezialchemiemarkt mit dem passenden Portfolio aufzustellen“, so der Präsident von Dow in Deutschland. „Dieser Markt stellt enorme Anforderungen an die Innovationskraft unserer Unternehmen. Dabei geht es nicht nur um Forschungsbudgets, sondern auch darum, dass wir die Spielregeln und Entwicklungen in den Märkten unserer Kunden wirklich verstehen lernen“, betonte Brinkmann.

Verleihung des Handelsblatt Stratley Award
Zum Abschluss der Tagung wurde erstmals der Handelsblatt Stratley Award verliehen. Am 20. Mai erhielt Michael Schäfer (36), Vice President Business Line Biocides bei der Lanxess AG, den Award als „Beste Nachwuchsführungskraft in der Chemischen Industrie 2011“. Schäfer war bei Lanxess als Vice President Strategie im Segment Performance Chemicals tätig und verantwortete dort diverse Wachstumsinitiativen. Seit 2009 leitet er die Business Line Biocides und hat seitdem das Geschäft unter anderem durch eine Neuausrichtung und durch eine erfolgreiche Akquisition vorangebracht. Sein Mentor, Dr. Torsten Derr, Senior Vice President bei Lanxess, hob besonders seine Fähigkeit hervor, Projektteams souverän zu steuern, Wertehebel zu identifizieren und komplexe Sachverhalte verständlich zu kommunizieren.

Informationen zur Tagung und zum Award sind im Internet abrufbar: www.handelsblatt-chemie.de/award

Der Termin 2012 steht auch bereits fest: 9. und 10. Mai, Frankfurt, Villa Kennedy

Pressekontakt
Claudia Büttner
Leiterin Presse/Internet
EUROFORUM Deutschland SE
Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211/96 86- 3380
Fax: +49 (0) 211/96 86- 4380
Mailto: claudia.buettner@euroforum.com

Claudia Büttner | EUROFORUM Deutschland SE
Weitere Informationen:
http://www.informa.com
http://www.iir.de
http://www.euroforum.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Bakterieller Untermieter macht Blattnahrung für Käfer verdaulich
17.11.2017 | Max-Planck-Institut für chemische Ökologie

nachricht Neues Werkzeug für gezielten Proteinabbau
17.11.2017 | Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte