Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bionik: Innovationen nach dem Vorbild der Natur

10.12.2009
Weltweit arbeiten Unternehmen an optimierten Produkten, Verfahrensweisen und Organisationsstrukturen. Sie sollen Zeit und Geld einsparen, weniger Ressourcen verbrauchen, eine höhere Lebensdauer erreichen, dabei gleichzeitig umweltfreundlich und natürlich auch sicher sein.

So komplex diese Anforderungen klingen, so einfach ist die Lösung. Diese kommt nämlich aus der Natur, die ein scheinbar unerschöpfliches Reservoir an genialen Ideen bereit stellt. Aus dieser Ideensammlung bedienen sich auch die Forscher der Saarbrücker Bionik, die Erkenntnisse über Strukturen Funktionen und Strategien der Natur in modernste Anwendungen übertragen.

Vielfach helfen die Konstruktionen von Pflanzen und Tieren, den Alltag technisch zu erleichtern und ihn nutzbringender zu gestalten. Ob Lotus-Effekt bei Fassadenfarben und Dachziegel, Haifischhaut bei Schwimmanzügen oder das Bionic-Car nach dem Vorbild des Kofferfisches: Bionische Entwicklungen kommen zu-nehmend zum Einsatz. Der Grund dafür liegt in der Einzigartigkeit der Konstruktionen der Natur, die bis heute unübertroffen sind. Sie sind stabil, widerstandsfähig und langlebig, immer recyclebar und kommen mit einem Minimum an Energie und Material aus. Leichtbauweise, Energiesparen und schonender Umgang mit Ressourcen sind also per se ein Naturgesetz. Kein Wunder, dass sich viele Entwickler technischer Produkte an diesen Konstruktionsplänen orientierten, um Entwicklungsarbeit, Zeit und Geld zu sparen.

Durch Bionik werden Erkenntnisse über Strukturen, Funktionen und Strategien der Natur in modernste Anwendungen übertragen. Sie wird auf sehr unterschiedlichen Gebieten betrieben. Die Saarbrücker Spezialisten befassen sich vor allem mit den Themen Konstruktion, Medizintechnik und Management.

Unter dem Kürzel BEN, das für bionic engineering network steht, finden sich Mitglieder aus den Bereichen, Hochschule, Wirtschaftsunternehmen, Stiftungen und Einzelpersonen zusammen, um den Transfer bionischer Forschungsergebnisse in “echte” Produkte voranzutreiben.

Kontakt:
Wolfgang Pfeifer
bionic engineering network (BEN)
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken
Telefon: 06 81/58 67-6 74
E-Mail: w.pfeifer@b-e-n.eu

Helga Hansen | Innovationseinblicke Saarland
Weitere Informationen:
http://www.geniales-saarland.de
http://www.b-e-n.eu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Basis für neue medikamentöse Therapie bei Demenz
27.07.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Biochemiker entschlüsseln Zusammenspiel von Enzym-Domänen während der Katalyse
27.07.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Basis für neue medikamentöse Therapie bei Demenz

27.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Aus Potenzial Erfolge machen: 30 Rittaler schließen Nachqualifizierung erfolgreich ab

27.07.2017 | Unternehmensmeldung

Biochemiker entschlüsseln Zusammenspiel von Enzym-Domänen während der Katalyse

27.07.2017 | Biowissenschaften Chemie