Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bewährte Methode der Schnakenbekämpfung am Rhein soll Malariakontrolle in Afrika unterstützen

24.07.2013
Manfred Lautenschläger Stiftung finanziert innovatives Projekt des Universitätsklinikums Heidelberg in Burkina Faso / Pressekonferenz am 26. Juli um 10 Uhr

Die jahrzehntelange Erfahrung in der Eindämmung der Stechmücken entlang der Altrheinarme soll in Zukunft der Malariabekämpfung in Westafrika zu Gute kommen.

Das Institut für Public Health am Universitätsklinikum Heidelberg und die Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) e.V., die weltweit Programme zur Stechmückenbekämpfung unterstützt, haben nun in Burkina Faso ein entsprechendes wissenschaftliches Projekt gestartet.

Zum Einsatz kommt ein biologisches Larvenvernichtungsmittel, das ausschließlich Larven von Stechmücken abtötet und sich im Rhein-Neckar-Raum seit Jahren bewährt. Mit Hilfe neuer, auf Sattelitenbildern basierender Risikokarten soll es in einem großen Distrikt in Burkina Faso gezielt in die stehenden Gewässer ausgebracht werden, die den Malariamücken als Brutstätte dienen. Das innovative Projekt im Kampf gegen Malaria wird von der Manfred Lautenschläger-Stiftung finanziert.

Wir laden Sie herzlich zur Pressekonferenz „Technologie-Transfer zur biologischen Stechmückenbekämpfung aus der Rhein-Neckar-Region nach Westafrika“ am Freitag, den 26. Juli 2013, um 10 Uhr ins Institut für Public Health ein.

Im Neuenheimer Feld 324, 69120 Heidelberg, Konferenzraum 110 im 1. OG.
Anfahrt: http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/pressestelle/parkraum/080529_Tropenmedizin.pdf

Ihre Ansprechpartner bei der Pressekonferenz sind:

• Dr. h.c. Manfred Lautenschläger, Gründer der Manfred-Lautenschläger-Stiftung
• Professor Dr. Dr. Rainer Sauerborn, Direktor des Instituts für Public Health am Universitätsklinikum Heidelberg

• Professor Dr. Norbert Becker, Wissenschaftlicher Leiter der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) e.V.

Bitte teilen Sie uns per E-Mail mit, ob Sie an der Pressekonferenz teilnehmen werden oder an den Presseunterlagen interessiert sind: presse@med.uni-heidelberg.de Vielen Dank!

Informationen im Internet:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Institute-of-Public-Health.5358.0.html
http://www.kabsev.de
Über die Manfred Lautenschläger-Stiftung
2002 rief der Gründer der unabhängigen Finanz- und Vermögensberatung MLP, Dr. h. c. Manfred Lautenschläger, die gemeinnützige Manfred Lautenschläger-Stiftung ins Leben. Ihr Ziel ist es, durch Wissenschaft und Innovation das Leben der Menschen in unserer Gesellschaft zu verbessern. Im Fokus stehen Bildung, Völkerverständigung sowie die Gesundheits- und Forschungsförderung. Sein besonderes Augenmerk gilt Kindern und jungen Erwachsenen, vor allem in ihrer gesundheitlichen und geistigen Entwicklung. Weitere Informationen unter http://www.ml-stiftung.de
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 2.200 Betten werden jährlich rund 118.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und rund 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.
Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 56-4536
Fax: 06221 56-4544
E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de
Julia Bird
Referentin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 56-7071
Fax: 06221 56-4544
E-Mail: julia.bird@med.uni-heidelberg.de
Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse
Besuchen Sie das Universitätsklinikum Heidelberg auch bei:
Facebook: http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/facebook
Twitter: http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/twitter
Youtube: http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/youtube

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Der Evolutionsvorteil der Strandschnecke
28.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

nachricht Mobile Goldfinger
28.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit

Antibiotikaresistenz zeigt sich durch Leuchten

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie