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Beutel statt GMP-Labor

07.09.2010
Neuer HZI-Podcast: Steriles Beutelsystem eröffnet neue Perspektive für die Therapie mit körpereigenen Zellen.

Eine vielversprechende Strategie gegen Krankheiten ist die Behandlung mit Therapeutischen Zellen. Das sind Zellen des Immunsystems, die erst dem Patienten entnommen, im Labor aktiviert und dann wieder dem Patienten zurück gegeben werden – so gestärkt wehrt der Körper sich mit seinen eigenen aufpolierten Waffen.

Das Problem: Nur in hochreinen Speziallaboren kann man mit Immunzellen so arbeiten, dass sie sich für die Therapie aktivieren lassen und das ist im Klinikalltag technisch fast nicht möglich. Wie also können Therapeutische Zellen alltagstauglich gemacht werden?

Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben Kurt Dittmar und Werner Lindenmaier gemeinsam mit einem Partnerkonsortium ein ausgeklügeltes, abgeschlossenes Beutelsystem entwickelt – sozusagen winzige sterile Speziallabore, die die Behandlung mit körpereigenen Zellen kliniktauglich machen. Wie das Prinzip der sterilen Beutel funktioniert und wie Kliniker, Materialforscher und unsere HZI-Wissenschaftler gemeinsam die Beutel entwickelt haben, hören Sie im neuen Podcast des HZI: Plastikbeutel statt GMP-Labor – Neue Perspektive für die Therapie mit körpereigenen Zellen.

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»Beutelsystem »GMP-Labor »HZI
Diesen und weitere interessante Podcasts finden Sie unter
http://www.helmholtz-hzi.de/de/presse_und_oeffentlichkeit/medienangebot/audio/

Dr. Bastian Dornbach | Helmholtz-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.helmholtz-hzi.de

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