Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Beschleunigung der Entwicklung biotherapeutischer Humanarzneimittel

06.03.2013
Pall ForteBio Dip and ReadTM Anti-Human Fab-CH1 Biosensor
ForteBio, ein Geschäftsbereich von Pall Life Sciences und führender Anbieter labelfreier Technologien zur Beschleunigung der Entwicklung biotherapeutischer und pharmazeutischer Produkte, gibt die Markteinführung seines Dip and Read Anti-Human Fab-CH1 Biosensors bekannt.

Der neue Biosensor ermöglicht die einfache und rasche Quantifzierung und kinetische Charakterisierung von Human Fab, F(ab')2 und IgG. Dip and Read Biosensoren wurden für die Verwendung mit ForteBio Octet® und BLItzTM Systemen konzipiert.

Die Detektion und Charakterisierung humaner IgG-Antikörper ist in der Forschung und Entwicklung von höchster Bedeutung. Allerdings haben sich herkömmliche Ansätze zur Quantifizierung und kinetischen Charakterisierung als langsam und teuer erwiesen. Der neue Anti-Human Fab-CH1 Biosensor weist den gängigen CaptureSelect® IgG-CH1 Ligand von BAC BV auf, einem Unternehmen, das Affinitätswerkzeuge anbietet, die bei der Aufreinigung von Antikörpern und Antikörperfragmenten zum Einsatz kommen.

Der neue Biosensor bietet eine beispiellos einfache Handhabung in Verbindung mit schnellen Ergebnissen, womit sowohl die Arbeitsabläufe als auch die Kosteneffizienz verbessert werden.

Der Anti-Human Fab-CH1 Biosensor besteht aus einem immobilisierten, hochaffinen Anti-Human CH1-Affinitätsligand, der spezifisch und unabhängig von der Art der leichten Kette an die CH1-Domäne aller vier Human-IgG-Unterklassen bindet. Seine einzigartige Selektivität deckt alle von humanen IgG-Antikörpern stammenden Fab-Fragmente ab, ohne dass es dabei zu Interferenzen mit bekannten, mit dem Produkt zusammenhängenden Kontaminanten, wie z.B. freien leichten Ketten kommt.

Die hohe Spezifität des Biosensors ermöglicht die Direktanalyse von Human-Fab/F(ab')2/IgG in nicht aufbereiteten Lysaten, Säulenfraktionen und Zellkulturüberständen, wodurch das Verfahren eine zeitsparende Alternative zu herkömmlichen Analysemethoden darstellt.


Pall ForteBio Systeme

Die Octet Produktfamilie basiert auf der urheberrechtlich geschützten BioLayer-Interferometrie (BLI)-Technologie von Pall ForteBio. Sie umfasst optische Dip and Read-Biosensoren, die mehrere Interaktionen gleichzeitig messen, ohne dass dazu Detektionsagenzien nötig sind. Für die Analyse von Einzelproben brachte Pall ForteBio kürzlich sein BLItz System auf den Markt. Das neue System revolutioniert den Einsatz labelfreier Proteinanalysen, da diese im Bereich der Biotherapeutika-Entwicklung und der akademischen Forschung nun besser zugänglich und zugleich kosteneffizienter sind.


Über ForteBio

ForteBio ist ein Geschäftsbereich von Pall Life Sciences. ForteBio bietet Analysesysteme zur Beschleunigung der Entwicklung biotherapeutischer Arzneimittel an. Diese Systeme ermöglichen die labelfreie Analyse molekularbiologischer Interaktionen in Echtzeit und liefern Informationen über Affinität, Kinetik und Konzentration. Die mittels der Pall ForteBio Systeme möglichen Analysen gewährleisten eine einfachere, schnellere und bessere Charakterisierung potenzieller Arzneimittelkandidaten. Dadurch entsteht in der Arzneimittelentwicklung, bei der bereits auf dem Markt verfügbare Verfahren hinsichtlich Durchsatz, Leistung und Kosten an ihre Grenzen stoßen, ein Mehrwert.

Besuchen Sie für weitere Informationen unsere Internetseite www.fortebio.com

Dr. Dirk Sievers
Technical Marketing Manager

PALL Life Sciences
BioPharmaceuticals Central Europe
Philipp-Reis-Straße 6
D-63303 Dreieich

Phone: +49 6103-307-582
Fax: +49 6103-307-295

dirk.sievers@europe.pall.com

Dr. Dirk Sievers | PALL Life Sciences
Weitere Informationen:
http://www.fortebio.com
http://www.pall.com/biopharm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse
21.08.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Wie Pflanzen ihr Gedächtnis vererben
21.08.2017 | Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik