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Salzgehalt von Meerwasser zuverlässig messen

16.10.2007
Einen großen Einfluss auf das Weltklima haben die globalen Meerwasserströme, die wiederum von Schwankungen der Wasserdichte angetrieben werden.

Um die Dichte von Seewasser zu berechnen, misst man (neben Temperatur und Druck) dessen Salzgehalt, die Salinität. Sie ist eine der wesentlichen Klimavariablen, die im Global Climate Observation System (GCOS) weltweit unter Beobachtung stehen.

Die UNESCO hat 1978 die so genannte Praktische Salinitätsskala (PSS-78) in Kraft gesetzt, die die Grundlage für eine international akzeptierte Methode bildet, die Salinität aus Messungen der Leitfähigkeit von Meerwasser zu berechnen. Diese Skala ist jedoch nicht auf SI-Einheiten zurückgeführt.

Aus diesem Grund wurde die Rückführbarkeit der Salinitätsbestimmung jetzt in einer ersten EUROMET-Studie untersucht. Die Studie hat gezeigt, dass die verschiedenen Messergebnisse zwar weitestgehend miteinander gut vergleichbar sind, dass es aber bei den Themen Rückführung und Messunsicherheiten in der Tat noch Handlungsbedarf gibt.

Das Ergebnis der Studie als pdf:
http://www.euromet.org/projects/search/reports/918_METCHEM_Final.pdf
Mehr zum Thema auf den Internetseiten der Arbeitsgruppe:
http://www.ptb.de/de/org/3/31/313/ptbsem230_de.htm
Ansprechpartner:
Petra Spitzer, PTB-Arbeitsgruppe 3.13 Elektrochemie, Tel. (0531) 592 3130, E-Mail: petra.spitzer@ptb.de

Dr. Steffen Seitz, PTB-Arbeitsgruppe 3.13 Elektrochemie, Tel. (0531) 592 3019, E-Mail: steffen.seitz@ptb.de

Erika Schow | idw
Weitere Informationen:
http://www.ptb.de/de/org/3/31/313/ptbsem230_de.htm
http://www.euromet.org/projects/search/reports/918_METCHEM_Final.pdf

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