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Biologische Vielfalt bedeutet Forschungsvielfalt

05.10.2007
Biodiversität ist ein Top-Thema der BMELV-Forschungseinrichtungen

In mehr als 140 Forschungsprojekten befassen sich die Forschungseinrichtungen im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit dem Thema "biologische Vielfalt" (= Biodiversität). Damit ist die Biodiversität ein Top-Thema der BMELV-Forschungseinrichtungen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

Biologische Vielfalt ist eine unentbehrliche Grundlage unseres Lebens und hat große Bedeutung für die lebenserhaltenden Systeme der Biosphäre. Nach heutiger Auffassung bedeutet Biodiversität nicht nur Artenvielfalt, sondern schließt die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Lebensräume mit ihren Funktionen und den darin ablaufenden Prozessen mit ein. Daraus erwächst eine große Forschungsvielfalt, die in den unterschiedlichen Forschungsprojekten der BMELV-Forschungseinrichtungen zum Ausdruck kommt. Diese Forschungsvielfalt zielt auf Erhaltung der Biodiversität, ihrer ökosystemaren Funktionen und Leistungen sowie auf Ernährungsicherheit und verantwortungsvollen Verbraucherschutz, um zukünftigen Nutzungsanforderungen nachhaltig gerecht zu werden.

Die Arbeitsgruppe "Biodiversität" des Senats der Bundesforschungsanstalten des BMELV hat eine Sammlung über diese mehr als 140 Forschungsprojekte zum Thema Biodiversität erstellt. Diese Projektsammlung haben jetzt Hans-Joachim Weigel und Stefan Schrader vom Institut für Agrarökologie der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig unter Mitwirkung der Senatsarbeitsgruppenmitglieder und weiterer Fachkolleginnen und -kollegen als Sonderheft der Landbauforschung Völkenrode - dem wissenschaftlichen Publikationsorgan der FAL - herausgegeben (ca. 200 Seiten). Eine 60-seitige fachliche Einführung ist der Sammlung vorangestellt.

Das Sonderheft 310 der Landbauforschung Völkenrode kann unter dem Titel "Forschungsarbeiten zum Thema Biodiversität aus den Forschungseinrichtungen des BMELV" als PDF-Datei direkt bei Frau Prüfert (doerte.pruefert@fal.de) angefordert werden. Darüber hinaus bietet die Internetseite http://www.bmelv-forschung.de eine Informationsplattform für aktuelle Forschungsvorhaben der BMELV-Ressortforschung.

Kontaktadresse: Prof. Dr. Stefan Schrader, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Institut für Agrarökologie, Bundesallee 50, 38116 Braunschweig, E-Mail: stefan.schrader@fal.de

Margit Fink | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmelv-forschung.de

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