Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Kooperation beschleunigt Katalyse

14.09.2007
Die RWTH und die Unternehmen Bayer MaterialScience sowie Bayer TechnologyServices gründen ein neues Zentrum für Katalyseforschung in Aachen

In der chemischen Industrie nimmt die Katalyse heute eine Schlüsselrolle für die Entwicklung nachhaltiger chemischer Verfahren ein. Grundsätzlich geht es darum, chemische Reaktionen mit Hilfe eines geeigneten "Vermittlers" möglich zu machen oder in die gewünschte Richtung zu lenken, um einfache Ausgangstoffe in wertvolle Produkte umzuwandeln.

Ziel ist es, auf diese Weise neue Rohstoffe zu erschließen oder Prozesse effizienter zu gestalten und so den Energieverbrauch sowie Schadstoffemissionen zu senken. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der RWTH und den Leverkusener Unternehmen Bayer MaterialScience sowie Bayer TechnologyServices wird in Aachen ein neues Kompetenzzentrum entstehen, in dem die Katalyse erforscht wird, und das selbst als "Katalysator" für die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft in NRW dienen soll.

Die Vorstellung des Projektes und Unterzeichnung des Kooperationsvertrages findet am Donnerstag, den 20. September, um 10.00 Uhr im RWTH-Hauptgebäude, Templer-graben 55, Raum 046 statt. Dazu sind die Vertreter der Presse herzlich eingeladen.

RWTH-Rektor Prof. Burkhard Rauhut und Ian Paterson, Vorstandsmitglied von Bayer MaterialScience, werden den Vertrag im Beisein von Prof. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW, unterzeichnen. Außerdem werden Prof. Walter Leitner, Institut für Technische und Makromolekulare Chemie (ITMC) der RWTH, als künftiger wissenschaftlicher Leiter des Katalysezentrums sowie Dr. Christoph Gürtler, verantwortlicher Leiter des Katalyseprogramms bei Bayer MaterialScience, die Arbeitsweise und Ziele des Zentrums vorstellen.

Die Kooperation zwischen der RTWH und Bayer ist zunächst auf einen Zeitraum von fünf Jahre angelegt. Das Katalysezentrum wird in Melaten in direkter Nachbarschaft zum ITMC eingerichtet. Die Kosten für die Renovierung des Labortraktes sowie die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur werden das Land NRW und die Hochschule übernehmen. In dem Katalysezentrum werden Bayer MaterialScience und Bayer TechnologyServices die Stellen von ungefähr zwölf qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern finanzieren, die an Themen im Bereich der Grundlagenforschung arbeiten werden.

Weitere Informationen:

Professor Dr.rer.nat. Walter Leitner
Lehrstuhl für Technische Chemie und
Petrolchemie der RWTH Aachen
Telefon: 0241 - 80 26480
E-Mail: leitner@itmc.rwth-aachen.de
Bayer MaterialScience AG
Dr. Johann Thim,
Leiter Communications Services
Telefon : 0214 - 30 61087
E-Mail : johann.thim@bayermaterialscience.com

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.itmc.rwth-aachen.de
http://www.bayermaterialscience.com

Weitere Berichte zu: Katalyse Katalysezentrum MaterialScience NRW RWTH TechnologyServices

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Pflanzen gegen Staunässe schützen
17.10.2017 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

nachricht Erweiterung des Lichtwegs macht winzige Strukturen in Körperzellen sichtbar
17.10.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz