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140 Jahre Chemieforschung vollständig digitalisiert

13.09.2007
FIZ CHEMIE Berlin hat das gesamte Chemische Zentralblatt elektronisch erfasst und aufbereitet / Aus 40 Metern Buch, drei Tonnen schwer, werden zwei Terabyte Daten / Referate im Volltext durchsuchbar / Datensatz wird auch zur Integration in eigene Systeme angeboten

FIZ CHEMIE Berlin hat das Chemische Zentralblatt vollständig digitalisiert. Aus 40 Metern Buch, drei Tonnen schwer, sind zwei Terabyte Daten entstanden. Durch den Einsatz moderner Softwaretechnologie kann der komplette Inhalt des bedeutenden Referatedienstes nun im Volltext durchsucht werden. Der Datensatz dokumentiert 140 Jahre Forschungsfortschritt in der Chemie und ihren Fachrichtungen.

Von 1830 bis 1969 war das Chemische Zentralblatt, ursprünglich als "Pharmaceutisches Central Blatt" gegründet und später mehrfach umbenannt, das wichtigste Nachschlagewerk der Chemie. Für den Informationsdienst fassten wissenschaftliche Fachredakteure den Forschungsfortschritt in der Chemie in Kurzreferaten zusammen. Als Grundlage dafür wurden internationale Fachpublikationen ausgewertet. In den Referaten tauchen so gut wie alle namhaften Chemiker des 19. und 20. Jahrhunderts auf. Neben den wertvollen fachlichen Informationen lassen sich aus den Referaten auch historische Rückschlüsse auf gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen der letzten beiden Jahrhunderte ableiten.

FIZ CHEMIE bietet den Datensatz zur Integration in Intranets an und entwickelt zudem eine Datenbank, die online im Web verfügbar sein wird. Für den Einbau in Intranets kann der Datensatz komplett oder in Jahrgängen bezogen werden. Die Freischaltung der Datenbank ist für Frühjahr 2008 geplant.

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»Datensatz »FIZ »TeraByte »Zentralblatt

Auf der GDCh-Jahrestagung vom 16. bis 19. September in Ulm wird das digitalisierte Chemische Zentralblatt im Rahmen der kongressbegleitenden Firmenausstellung auf dem Ausstellungsstand des FIZ CHEMIE zum ersten Mal öffentlich gezeigt.

Weitere Informationen
FIZ CHEMIE Berlin
Postfach 12 03 37
D-10593 Berlin
http://www.chemistry.de
E-Mail: info@fiz-chemie.de
Ansprechpartner
Stephan Heineke
Tel.: +49 (0)30 / 399 77- 225
Fax: +49 (0)30 / 399 77- 132
E-Mail: heineke@chemistry.de
Für die Presse:
Richard Huber
Tel.: +49 (0)30 / 399 77- 217
E-Mail: huber@fiz-chemie.de
Über FIZ CHEMIE Berlin
FIZ CHEMIE Berlin ist eine von Bund und Ländern geförderte gemeinnützige Einrichtung mit der primären Aufgabe, der Wissenschaft, Lehre und Industrie qualitativ hochwertige Informationsdienstleistungen im Bereich der allgemeinen Chemie, chemischen Technik und angrenzender Gebiete zur Verfügung zu stellen. Es ist nach der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. FIZ CHEMIE Berlin unterhält Beziehungen zu Forschungs- und Informationseinrichtungen im In- und Ausland und hat Marketingabkommen mit Partnerorganisationen weltweit. Das Fachinformationszentrum engagiert sich für die Weiterentwicklung und Verknüpfung der nationalen und internationalen chemischen Fachinformation. FIZ CHEMIE Berlin ist ein Service-Institut in der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz.

Alle Aussagen in dieser Pressemitteilung, die nicht historischen Charakters sind, beziehen sich auf die Zukunft im Sinne des U.S. Sicherheitsgesetzes. Die vorausschauenden Aussagen sind Annahmen, die auf dem gegenwärtigen Informationsstand basieren und somit gewissen Unsicherheitsfaktoren unterliegen. Tatsächlich eingetretene Ergebnisse können von den vorausgesagten Ergebnissen durch vielfältige Faktoren wesentlich abweichen, hervorgerufen z. B. durch Veränderungen bezüglich Technologie, Produktentwicklung oder Produktion, Marktakzeptanz, Kosten oder Preise der Produkte von FIZ CHEMIE Berlin und Abhängigkeiten von Kooperationen und Partnern, Genehmigungsverfahren, Wettbewerb, geistigen Eigentums oder Patentschutz- und Copyrightrechten.

Prof Dr. René Deplanque | idw
Weitere Informationen:
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