Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kopf hoch - die "Vögel des Glücks" kommen

10.09.2007
Deutsche Wildtier Stiftung gibt Tipps zur Kranich-Beobachtung
Der Zug der Kraniche (Grus grus) ist ein ganz besonderes Naturschauspiel im Nordosten Deutschlands. Allabendlich fallen sie in den Flachgewässern

ein. Dort werden sie vielstimmig von Scharen aus hunderten, manchmal mehreren tausend Artgenossen begrüßt.

An den größten Kranichrastplätzen Mitteleuropas - in Mecklenburg-Vorpommern - werden in den nächsten Wochen 40.000 bis 60.000 Vögel aus Osteuropa und Skandinavien erwartet. Sie tanken hier Energie für ihren Weiterflug ins Winterquartier nach Südeuropa bzw. Nordafrika. "Am besten sind die Kraniche von September bis Ende Oktober morgens und abends kurz vor der Dämmerung an ihren Schlaf- und Sammelplätzen zu beobachten. Kraniche schlafen stehend im Flachwasser. Tagsüber suchen sich die Schwärme auf den Feldern Nahrung.

Die Vögel brauchen große Kraftreserven, denn auf dem Weg in ihre südlichen Winterquartiere fliegen sie oft viele hundert Kilometer pro Tag" erläutert Dr. sc. Dieter Martin, Biologe und Leiter von Wildtierland in Klepelshagen, dem Naturerlebnisprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung.

Vom 1. bis zum 14. Oktober bietet die Deutsche Wildtier Stiftung in Wildtierland halbtätige Kranich-Safaris an. Auch vogelkundliche Laien können Kraniche leicht erkennen: Charakteristisch sind beim Flug der großen Vögel ihr langer, gerade vorgestreckter Hals und die Beine, die den Schwanz überragen. Kraniche erreichen stehend eine majestätische Größe von 1,20 Metern und können sich mit einer Flügelspanne bis zu 2,20 Metern mit vielen Adlern messen.

Unüberhörbar ist ihr lautes "Trompeten". Kraniche sind gegenüber Menschen sehr scheu. Die Fluchtdistanzen liegen oft bei mehr als 300 Metern. "Spätestens wenn die Kraniche die Köpfe heben, zeigen sie, dass sie sich gestört fühlen und werden bei weiterer Annäherung auffliegen. Dabei verbrauchen sie Energie, die sie dringend für den Zug benötigen", erläutert Dr. sc. Martin. Die Schönheit der Kraniche und ihre spektakulären Balztänze haben schon früher die Menschen fasziniert. In vielen Kulturen gilt der Kranich als "Vogel des Glücks",

als Symboltier für Wachsamkeit, Klugheit und ein langes Leben.

Anmeldung zur Kranich-Safari: Tel: 039753-297-0 oder E-Mail Wildtierland@DeWiSt.de
Die gemeinnützige Deutsche Wildtier Stiftung mit Sitz in Hamburg wurde 1992 von Haymo G. Rethwisch
gegründet. Ihr Ziel ist es, einheimische Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen zu fördern und erlebbar zu
machen. Schirmherr der Deutschen Wildtier Stiftung, die zu den bedeutendsten Stiftungen für Natur- und
Wildtierschutz in Europa zählt, ist Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog.
Pressekontakt
Deutsche Wildtier Stiftung: Birgit Radow, Geschäftsführerin, Billbrookdeich 210, 22113 Hamburg,
Telefon: 040 73339-1880, Fax: 040 7330278, B.Radow@DeWiSt.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de

Kostenloses Bildmaterial: www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de

Birgit Radow | idw
Weitere Informationen:
http://www.DeutscheWildtierStiftung.de

Weitere Berichte zu: Kranich Kranich-Safari Wildtierland

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Polymere aus Bor produzieren
18.01.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Modularer Genverstärker fördert Leukämien und steuert Wirksamkeit von Chemotherapie
18.01.2018 | Deutsches Krebsforschungszentrum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Im Focus: Scientists decipher key principle behind reaction of metalloenzymes

So-called pre-distorted states accelerate photochemical reactions too

What enables electrons to be transferred swiftly, for example during photosynthesis? An interdisciplinary team of researchers has worked out the details of how...

Im Focus: Erstmalige präzise Messung der effektiven Ladung eines einzelnen Moleküls

Zum ersten Mal ist es Forschenden gelungen, die effektive elektrische Ladung eines einzelnen Moleküls in Lösung präzise zu messen. Dieser fundamentale Fortschritt einer vom SNF unterstützten Professorin könnte den Weg für die Entwicklung neuartiger medizinischer Diagnosegeräte ebnen.

Die elektrische Ladung ist eine der Kerneigenschaften, mit denen Moleküle miteinander in Wechselwirkung treten. Das Leben selber wäre ohne diese Eigenschaft...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - März 2018

17.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

18.01.2018 | Informationstechnologie

Optimierter Einsatz magnetischer Bauteile - Seminar „Magnettechnik Magnetwerkstoffe“

18.01.2018 | Seminare Workshops

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten