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Was versteht man eigentlich unter Bio- und Gentechnologie?

20.03.2002


BASF informiert über Bio- und Gentechnologie

Wo wird sie bei der BASF eingesetzt? Welche Probleme wollen die Forscher lösen? Und wo liegen die Vorteile dieser Technologien? Wer sein Wissen über die Welt der Gene erweitern möchte, der kann sich unter www.basf.de/biotechnologie ausführlich informieren. Die neuen Webseiten der BASF stellen neben den wichtigsten Grundbegriffen auch Chancen, Nutzen und Grenzen der Bio- und Gentechnologie dar. Außerdem besteht die Möglichkeit, per E-Mail mit Experten der BASF Kontakt aufzunehmen, Fragen zu stellen und Anmerkungen zu senden.

Mit Hilfe der Biotechnologie können bei der Herstellung von chemischen, landwirtschaftlichen und pharmazeutischen Produkten Rohstoffe und Energie eingespart werden. Denn der Einsatz von Mikroorganismen, Pflanzen, einfachen Zellkulturen oder auch isolierten Enzymen bei der Produktion vereinfacht herkömmliche Verfahren erheblich. Ein wichtiges Teilgebiet der Biotechnologie ist die Gentechnik. Sie befasst sich mit der gezielten Veränderung der Erbanlagen von einfachen Lebewesen wie Pilzen, Hefen und Bakterien bis hin zu Pflanzen.

Die Forscher der BASF beschäftigen sich auf dem Gebiet der Bio- und Gentechnologie hauptsächlich mit der Biokatalyse und der Pflanzenbiotechnologie. Biokatalytische Verfahren nutzen sie, um zum Beispiel Aminosäuren, Enzyme und Vitamine zu produzieren. Entscheidender Vorteil der Biokatalyse ist, dass sich die gewünschten Produkte mit Hilfe von lebenden Zellen oder Enzymen in einem einzigen Schritt herstellen lassen. So können die Wissenschaftler auf vielstufige Syntheseprozesse verzichten und dadurch wertvolle Ressourcen einsparen. Ziel der Forscher ist es, in Zukunft nahezu alle Vitamine und Aminosäuren biotechnisch, und damit ressourcensparend, herstellen zu können.

In der Pflanzenbiotechnologie legen die Forscher der BASF das Hauptaugenmerk auf die Entwicklung von Nutzpflanzen. Neue, positive Merkmale können zum Beispiel aus Wildpflanzen in vorhandene Kulturpflanzen übertragen werden. So entstehen leistungsfähigere Kulturpflanzen, die durch verbesserte Inhaltsstoffe eine gesündere Ernährung ermöglichen oder durch verbesserte Anbaueigenschaften Kälteperioden besser überstehen.

Eine Broschüre zum Thema "Bio- und Gentechnologie bei der BASF" auf deutsch, englisch, spanisch und schwedisch kann zusätzlich online oder per E-Mail unter info.service@basf-ag.de bestellt werden.

Die BASF ist das führende Chemieunternehmen der Welt. Ihr Ziel ist es, den Unternehmenswert durch Wachstum und Innovation nachhaltig zu steigern. Ihren Kunden bietet sie ein leistungsfähiges Sortiment, das Chemikalien, Kunststoffe, Lacksysteme, Dispersionen, Pflanzenschutzmittel sowie Feinchemikalien umfasst und bis zum Erdöl und Erdgas reicht. Die ausgeprägte Verbundstrategie ist ihre Stärke: Damit erreicht das Unternehmen Kostenführerschaft und langfristig entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die BASF richtet ihr Handeln am Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung, Sustainable Development, aus. Im Jahr 2001 hatte die BASF mit ihren über 90 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von rund 32,5 Milliarden Euro. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA), Zürich (BAS), Paris (BA) und New York (BF).

Stefanie Hofmann  | Pressemitteilungen
Weitere Informationen:
http://www.basf.de/biotechnologie
http://www.basf.de

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