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Vorzeitiges Schlüpfen bei Lebensgefahr ...

25.04.2007
Embryonen der Rotaugenfrösche erkennen unterschiedliche Angreifer an Vibrationen

Die Embryonen der tropischen Rotaugenfrösche können erkennen, welcher Feind sich ihnen nähert und schlüpfen bei Lebensgefahr innerhalb von Sekunden aus ihrer Gallerthülle. Dabei reagieren sie unterschiedlich auf verschiedene Arten von Angreifern:

Wenn eine Schlange in die glibbrige Masse beißt, versuchen alle Embryonen, sich zu befreien, bei dem punktuellen Angriff einer Wespe schlüpfen nur die Embryonen gleich daneben, ein Regenschauer bewirkt überhaupt nichts.

Ob es sich um eine echte Bedrohung handelt, merken sie daran, wie häufig die Vibrationen kommen und wie lange sie andauern. Das berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der Mai-Ausgabe (EVT 27.4.2007).

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Die grünen Frösche mit den roten Augen und orangefarbenen Füßen leben in den Baumkronen tropischer Regenwälder. Hier legen sie auch ihre in Gallert gehüllten Eier ab, aus denen jeweils etwa 100 Kaulquappen schlüpfen können. Diese verlockende Beute hängt sechs Tage ungeschützt an den Bäumen.

Schlangen schlürfen komplette Gehege aus, Wespen picken sich einzelne Embryonen heraus. Mehr als die Hälfte aller Eier des Rotaugenfrosches fällt diesen beiden Räubern zum Opfer.

Wenn die Kaulquappen sich rechtzeitig vor ihren Angreifern retten können, lassen sie sich ins Wasser fallen, befreien sich aus der Eihülle und schließen ihre körperliche Entwicklung ab. Es wachsen ihnen Beine und ihre Lungen stellen sich auf ein Leben an Land ein.

Sandra Pickert | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.nationalgeographic.de

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