Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovativer Zellkultur-Kit ersetzt konventionelles Zellkulturlabor für die Sicherheitspharmakologie

11.04.2007
Im März 2007 präsentierte die Cytocentrics AG erstmals auf dem Biophysical Society 51th Annual Meeting in Baltimore, USA, ihren innovativen Zellkultur-Kit, bestehend aus Instant Cells, den zugehörigen Puffern und dem Cell Reservoir.

Die Cytocentrics AG mit Sitz in Rostock bietet Dienstleistungen und Geräte für das automatisierte Patch-Clamping in der Pharmaforschung an.

In der Pharmaforschung gehört heutzutage Hochdurchsatzscreening an Einzelzellassays zu den wichtigen immer wiederkehrenden Messungen.

Eine Grundvoraussetzung für verlässliche Datenerhebung und -analyse ist dabei eine Zellkultur, die bei großer Kapazität eine gleichbleibend hohe Zellqualität gewährleistet.

Die Instant Cells von Cytocentrics bieten zu einem Minimum an Kosten, Zeit- und Arbeitsaufwand diese konstante Zellqualität. Im Gegensatz zu konventioneller Zellkultur können tiefgefrorene Instant Cells schon 15 Minuten nach dem Auftauen verwendet werden. Dabei ist die Instant Cell hERG-Zelllinie, die den hERG-Kaliumionenkanal stabil exprimiert, ein ideales Zellsystem für das Patch-Clamping. Andere Zelllinien können leicht an das Instant Cell System adaptiert werden.

Nach dem Auftauen der Zellen ist keine weitere Kultivierung oder Passagierung notwendig; stattdessen können die Zellen direkt in das Cytocentrics Cell Reservoir überführt und für Messungen eingesetzt werden. Das Cell Reservoir ist ein Platz sparendes Gerät, in dem suspendierte Zellen (>85% nach 3 h) über lange Zeit vital gehalten werden (>90% Trypanblau-Test, nach 4 h). Das Cell Reservoir ist für zahlreiche Applikationen geeignet, die eine hohe Zellqualität und intakte Zellmembranen erfordern zum Beispiel das Patch-Clamping oder fluoreszenzbasierte Zellassays. Verschiedene vordefinierte Programme können für unterschiedliche Zelllinien optimiert werden.

Die Cytocentrics AG mit Sitz in Rostock bietet Dienstleistungen und Geräte für das automatisierte Patch-Clamping in der Pharmaforschung an. Für Ionenkanalscreening wird Zellkultur angeboten sowie Auftrags-Screening und automatisierte Patch-Clamp Geräte. Die Pharmakunden sind vorwiegend im sekundären Screening und in der Sicherheitspharmakologie tätig.

Die CYTOCENTRICS AG ist Mitglied im BioCon-Valley-Verbund.

Kontakt:
Dr. Christa Nutzhorn
Vorstand
Cytocentrics AG
Tel.: +49 (0) 381 4059-640
Email: nutzhorn@cytocentrics.com

Dr. Heinrich Cuypers | idw
Weitere Informationen:
http://www.cytocentrics.com

Weitere Berichte zu: Cell Cytocentrics Instant Patch-Clamping Reservoir

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Neuer Mechanismus der Gen-Inaktivierung könnte vor Altern und Krebs schützen
23.02.2017 | Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI)

nachricht Alge im Eismeer - Genom einer antarktischen Meeresalge entschlüsselt
23.02.2017 | Universität Konstanz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie