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EU-Projekt zur Prävention und Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs startet unter Beteiligung des UK S-H

10.11.2006
Im Rahmen ihres 6. Forschungsprogramms finanziert die Europäische Union ein Forschungsprojekt von 18 Forschergruppen aus sechs EU-Mitgliedstaaten zur Prävention und Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Das Institut für Pathologie des UK S-H unter der Leitung von Prof. Dr. Günter Klöppel und Privatdozent Dr. Bence Sipos ist entscheidend an diesem europäischen Verbundprojekt beteiligt, das mit einem Gesamtvolumen von 8,5 Millionen Euro über eine Laufzeit von drei Jahren von der EU gefördert wird. Mit den Förderungsgeldern konnte das Institut zwei Projektstellen schaffen, die bereits mit einem Mediziner und einer medizinisch-technische Assistentin besetzt wurden.

Der Bauchspeicheldrüsenkrebs ist der fünfthäufigste bösartige Tumor des Menschen. Jährlich versterben etwa 6000 Patienten an diesem Krebs. Trotz der Entwicklung und des Einsatzes modernster medizinischer Geräte und sehr verfeinerter Operationstechniken ist es bislang nicht gelungen, den Bauchspeicheldrüsenkrebs erfolgreich zu behandeln. Um hier einen Fortschritt zu erzielen muss alles getan werden, um die Früherkennung des Bauchspeicheldrüsenkrebses zu verbessern.

Unter der Koordination des Gastroenterologen Prof. Dr. Thomas Gress vom Universitätsklinikum Marburg will der Forschungsverbund des Projekts innovative Strategien zur frühzeitigen Entdeckung von Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickeln. Im Vordergrund steht die Entdeckung genetischer Veränderungen, die den Bauchspeicheldrüsenkrebs auszeichnen und zu seiner Entstehung wie auch zu seiner Erkennung beitragen.

Zu diesem Zweck wird der Forschungsverbund Ressourcen und Expertisen von führenden Experten aus Klinik, Grundlagenforschung, Technologieentwicklung und Pharmaindustrie in sieben untereinander thematisch eng verknüpften Schwerpunktprojekten bündeln. Das Institut für Pathologie des UK S-H setzt seine Expertise für alle Fragen der Pathologie des Pankreaskarzinoms bei der morphologischen Charakterisierung der Tumorveränderungen ein, die genetisch analysiert werden.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Prof. Dr. Günter Klöppel, Direktor des Instituts für Pathologie
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Michaelisstraße 11, 24105 Kiel, Tel.: 0431 / 597 3400, Fax: 0431 / 597 3462
E-Mail: gkloeppel@path.uni-kiel.de

Dr. Anja Aldenhoff-Zöllner | idw
Weitere Informationen:
http://www.uk-sh.de

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