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Neue Antioxidantien aus Pilzen

27.06.2006
Oxidativer Stress auf molekularer Ebene ist ein gefährlicher Zustand, der die Zellen schädigen und verschiedene Krankheiten auslösen kann.

Oft werden Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs mit oxidativen Schädigungen in Verbindung gebracht. Daher ist es wichtig, dass neue Therapien zum Schutz des Gewebes vor oxidativem Stress entwickelt werden. Oxidative Schädigungen erfolgen durch reaktive Sauerstoffspezies und können DNA- und Proteinstrukturen verändern.

Eine Forschungsgruppe aus Spanien hat eine neue Gruppe von Verbindungen für die Behandlung von Krankheiten in Verbindung mit oxidativen Schädigungen isoliert. Die Forscher haben Methoden zur Isolation dieser Verbindungen aus einer Flüssigkultur entwickelt und es existiert auch ein neues synthetisches Herstellungsverfahren. Diese neuartigen antioxidativen Verbindungen werden aus der Pilzart Colletotrichum gloeosporioides gewonnen.

Für diese Verbindungen sowie die diesbezüglichen Methoden und Verfahren wurde bereits ein Patentantrag gestellt. Die neu entwickelten Methoden könnten der Ausgangspunkt für ein größer angelegtes Forschungsprojekt zum Einsatz von Antioxidantien bei verschiedenen Krankheiten und in verschiedenen Bereichen der Industrie sein.

Die Forscher möchten daher Lizenzvereinbarungen mit Pharmazie- bzw. Lebensmittelunternehmen schließen. Die Partner aus der Industrie sollen das Marktpotenzial für diese Verbindungen untersuchen und weiter nutzen.

M.J. Romero Garcia de Paredes | ctm
Weitere Informationen:
http://www.citandalucia.com

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