Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hightec im Kleinstformat - neuer Forschungsschwerpunkt an der Fachhochschule Kaiserslautern

08.12.2005


Die Fachhochschule Kaiserslautern ist seit Jahren mit angewandten Forschungsprojekten an den zukunftsweisenden Entwicklungen in den Bereichen Mikroelektronik, Mikromechanik und Mikrooptik beteiligt. Um hier einen deutlichen Fokus zu setzen, auch mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule, hat der Senat in diesem Jahr den Angewandten Forschungsschwerpunkt "Integrierte Miniaturisierte Systeme" eingerichtet, mit dem die Fachhochschule Kaiserslautern in der rheinland-pfälzischen Hochschullandschaft Profil zeigt.



Integrierte miniaturisierte Systeme sind funktionale Systeme auf kleinstem Raum, die nur mittels moderner physikalischer und chemischer Verfahren der Mikro-, Nano- oder Biotechnologie hergestellt werden können. Die Entwicklung solcher Systeme erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen, wie sie im neuen Schwerpunkt durch die Beteiligung verschiedener Fachbereiche ermöglicht wird. Die hervorragende Ausstattung der Mikrosystemtechnik mit großem Reinraum und angeschlossenen Laboren in Zweibrücken und der Werkstoffmechanik sowie der Mechatronik in Kaiserslautern kommen den gemeinsamen Arbeiten zu Gute. Insbesondere aufgrund des ausgeprägten interdisziplinären Charakters ist dieser Forschungsschwerpunkt mit einem hohen Potential im Bereich Forschung und Entwicklung verbunden. Der Wirtschaft wird Kompetenz in Form von Consulting und Entwicklungsprojekten angeboten.



Thematisch sind bislang zwei Schwerpunkte der Forschungsarbeiten festgelegt. Zum einen werden im Bereich der Lebenswissenschaften Verfahren entwickelt, die es beispielsweise erlauben, medikamentöse und toxische Einflüsse auf den Magen-Darm-Trakt zu untersuchen. Ein zweiter Ansatz liegt in der gezielten Optimierung des Fertigungsprozesses von Mikrobauteilen. Durch Randschicht- bzw. Oberflächenoptimierung wird der Verschleiß bzw. das Verziehen der Bauteile minimiert, was zu enormen Kosteneinsparungen im industriellen Fertigungsprozess führt.

Neben dem intensiven Einblick in praxisrelevante Fragestellungen ist überdies auch die "Ausbildung durch anwendungsorientierte Forschung" der an der Aufgabenbearbeitung beteiligten Studierenden hervorzuheben.

Der Schwerpunkt "Integrierte Miniaturisierte Systeme" wird aus dem Landeshochschulprogramm "Wissen schafft Zukunft" mit einer Anschubfinanzierung unterstützt. Zur Durchführung der Arbeit notwendige moderne Analyse- und Prüfgeräte wie z. B. ein Rasterkraftmikroskop werden mit eigenen bei der Industrie eingeworbenen Drittmitteln beschafft.

Ansprechpartnerin: Dr. Susanne Schohl / Tel. 0631/3724-159
Redaktion: Pressestelle FH-Standort Kaiserslautern
Hubert Grimm / Tel.: 0631/3724-108 / Email: presse@fh-kl.de
Elvira Grub / Tel.: 0631/3724-163

Hubert Grimm | idw
Weitere Informationen:
http://drno.informatik.fh-kl.de/FH/aktuell
http://www.fh-kl.de/

Weitere Berichte zu: Fertigungsprozess Kleinstformat

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Kontinentalrand mit Leckage
27.03.2017 | MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen

nachricht Neuen molekularen Botenstoff bei Lebererkrankungen entdeckt
27.03.2017 | Universitätsmedizin Mannheim

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE