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Für eine effektive Behandlung der Katzenallergie

27.04.2005


Die erfolgreiche Darstellung und Charakterisierung eines wichtigen Bestandteils für einen zukünftigen Impfstoff gegen Katzenallergie soll zu einer verbesserten Lebensqualität führen.



Eine der verbreitetsten Haustierallergien ist die Katzenallergie, bei der man davon ausgeht, dass die Hautschuppen von Katzen aus verschiedenen allergenen Molekülen bestehen. Diese befinden sich als mikroskopische Teilchen in der Luft und können bei einer Einatmung allergische Reaktionen wie Atemschwierigkeiten hervorrufen.



Das bedeutendste Katzenallergen, das eine allergische Reaktion auslösen kann, ist ein Proteinpartikel mit dem Namen Fel d 1. Da 60-90% aller Menschen mit einer Katzenallergie besonders empfindlich auf Fel d 1 reagieren, richten sich die meisten Forschungsanstrengungen zur Entwicklung einer speziellen Katzenallergiebehandlung auf dieses Allergen.

Die Immuntherapie kann für eine Desensibilisierung gegenüber Katzen in der Form einer geeigneten Impfung sorgen, bei der bestimmte Mengen des Allergens Fel d 1 die Immunität des Betroffenen gegenüber diesem Allergen erhöhen können. Das kann schließlich zu einer abgeschwächteren allergischen Reaktion führen, und bei einem zukünftigen Kontakt mit dem Allergen zeigen sich weniger Symptome.

Um das zu erreichen, hat man sich im Rahmen des TRAFSA-Projekts auf Fel d 1 als wichtigsten Bestandteil von zukünftigen rekombinanten Impfstoffen gegen Katzenallergie konzentriert. Rekombinante aktive Inhaltsstofe dieses Allergens werden durch gentechnische Verfahren erzeugt und können ein verbessertes Sicherheitsprofil und eine höhere klinische Wirksamkeit der synthetischen Allergieimpfstoffe bieten.

Das Allergen Fel d 1 wurde mithilfe von hochspezialisierten Verfahren erfolgreich dargestellt und charakterisiert. Es wurde herausgefunden, dass die rekombinanten Moleküle keine Unterschiede zu den entsprechenden natürlichen Molekülen aufweisen was die Struktur und die immunologische Aktivität betrifft.

Die viel versprechenden Ergebnisse zeigten ein verbessertes Potenzial der molekulären Entwicklung von Allergien für die Humantherapie. Es besteht Interesse an der Zusammenarbeit mit Industrien und Forschungsorganisationen, die an der Immunmodulation und Impfstoffentwicklung beteiligt sind. Außerdem können auch Kliniker zur Realisierung von neuen menschlichen Allergiebehandlungen beitragen.

PhD. Michael Spangford | ctm
Weitere Informationen:
http://www.alk-abello.com/

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