Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer-Forscher veröffentlicht Buch über die Verarbeitung und Charakterisierung von energetischen Werkstoffen und Partikeln

27.01.2005


In dem Buch untersucht Prof. Ulrich Teipel verschiedene Anwendungen der Partikeltechnologie bei Energieträgern wie Treib- und Sprengstoffen und füllt damit eine Lücke in der Fachliteratur.



Die Integration bestimmter Bestandteile mit besonderen Eigenschaften erlaubt eine zielgerichtete Anpassung der Eigenschaften des Endprodukts. So können z.B. durch die Einarbeitung bestimmter Zusätze die Empfindlichkeit, das Abbrandverhalten und die Eigenschaften bzw. die Widerstandsfähigkeit von Energieträgern in thermischer wie mechanischer Hinsicht beeinflusst und sogar kontrollierbar verändert werden.



Nach einer Einleitung über die allgemeinen Eigenschaften von Energieträgern beschreibt der erste Abschnitt des Buchs Verfahren zu Herstellung von aus Partikeln bestehenden Energieträgern, wie z.B. Verkleinerung, Kristallisierung, Atomisierung, die Herstellung von Partikeln mit Hilfe der Mikroverkapselung und überkritischer Flüssigkeiten, Aglomerationsphänomene, Besonderheiten bei der Mischung von Sprengstoffpartikeln und die Herstellung von Nanopartikeln. Der zweite Abschnitt befasst sich mit der Charakterisierung von Partikelwerkstoffen. Zu den besprochenen Verfahren gehören die Bestimmung der Größe, der Morphologie und der chemischen und thermischen Eigenschaften der Partikel. Beschrieben werden weiterhin das Benetzungsverhalten pulverförmiger Werkstoffe und das rheologische Verhalten von Suspensionen und Feststoffen. Auch Verfahren zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit von aus Partikeln bestehenden Energieträgern werden behandelt.

In jedem Kapitel werden die Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten der beschriebenen Verfahren erörtert, wobei besonderer Wert auf Fragen gelegt wird, die mit aus Partikeln bestehenden Energieträgern im Zusammenhang stehen. Damit ist das Buch gleichermaßen interessant für Chemiker, Physiker, Werkstoffkundler, Chemotechniker, Maschinenbauer und alle, die sich für die Verarbeitung und Charakterisierung von Partikeln interessieren bzw. sich damit befassen.

Pressekontakt:
Fraunhofer ICT
Dr.-Ing. Karl-Friedrich Ziegahn
Tel.: 0721 4640 388
Fax.: 0721 4640 237
E-Mail: kfz@ict.fhg.de

Dr. Karl-Friedrich Ziegahn | idw
Weitere Informationen:
http://www.ict.fhg.de

Weitere Berichte zu: Charakterisierung Energieträger Partikel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Proteine entdecken, zählen, katalogisieren
28.06.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Chemisches Profil von Ameisen passt sich bei Selektionsdruck rasch an
28.06.2017 | Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive