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Verbesserung der Ausbeute bei der Proteinaufbereitung

19.01.2005


Das B-Phycoerythrin-Protein (B-PE) ist das wichtigste lichtabsorbierende Sammelpigment der roten Mikroalge Porphyridium cruentum. B-PE findet hauptsächlich im pharmazeutischen Sektor Anwendung, aber auch in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie. Trotz seiner zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten bleibt die großtechnische Aufbereitung jedoch problematisch.



B-PE wird in der pharmazeutischen Industrie als Fluoreszensmarker und fluoreszierendes Reagens eingesetzt. Wegen seines hohen Fluoreszenzgrades wird es auch als natürlicher Farbstoff in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie verwendet. Die Aufbereitung des Proteins aus Algenextrakt beinhaltet eine Reihe von oft ungenauen, hochkomplexen Schritten, von denen viele nicht eingeschätzt werden können und ungenügende Erträge liefern.

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Eine neue Technologie einer spanischen Forschungsgruppe scheint sich der wichtigsten Einschränkungen herkömmlicher Methoden anzunehmen, um eine weitaus höhere Ausbeute im Vergleich zu bereits existierenden Ansätzen zu erzielen. Die neue Methode ist zeit- und kosteneffektiv. Sie beinhaltet zwei grundlegende chromatographiebasierte Schritte. Die Erstextraktion des Phycobili-Proteins geschieht durch osmotischen Schock. Dann werden entsprechende Chromatographiesäulen zur Adsorption und anschließenden Reinigung des B-PE verwendet. Die Reinigung des Endprodukts wird durch Gel-Elektrophorese und spektroskopische Methoden bewertet.

Durch die Anwendung dieser Methode können Erträge von bis zu 66% Gesamt-B-PE in der Biomasse erreicht werden. Das stellt einen bedeutenden Fortschritt gegenüber den bisher erzielten Erträgen dar. Die höhere Ausbeute und der weniger komplexe Prozess bei dieser Methode lassen eine Reduzierung der damit verbundenen Kosten erwarten, was wiederum Auswirkungen auf die Kosten der Endprodukte, vor allem in der pharmazeutischen Industrie, haben könnte.

Isaac Newton | ctm
Weitere Informationen:
http://www.citandalucia.com

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