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Züchtung neuer Kulturpflanzen wird verbessert

05.01.2005


Deutschland verstärkt Pflanzengenomforschung mit Frankreich und Spanien



Deutschland vertieft seine Zusammenarbeit in der Pflanzengenomforschung mit Frankreich und Spanien und bringt das im Jahr 2004 gegründete europäische Netzwerk zur Pflanzengenomforschung (ERA) weiter voran. Damit werde die Pflanzengenomforschung für die Ziele der Züchter und der Biotechnologie verstärkt genutzt und das in Europa vorhandene Potential gebündelt, teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Mittwoch in Berlin mit.



Mit dem französischen Forschungsprogramm GENOPLANTE gründet das deutsche Pflanzengenomforschungsprogramm GABI fünf neue Verbundprojekte. Die Forscherinnen und Forscher wollen unter anderem Markergene bei der Zuckerrübe identifizieren, die genetische Diversität von Gerste und Roggen analysieren sowie die Samenentwicklung beim Mais und Raps untersuchen. Die Forschungsergebnisse sollen die Züchtung neuer Sorten von Kulturpflanzen zielgenauer machen und damit beschleunigen. An den Investitionen von 3,2 Millionen Euro ist Deutschland mit 1,5 Millionen Euro beteiligt. Zehn deutsche Forschungseinrichtungen und Firmen arbeiten hierbei mit 12 französischen Partnern zusammen. Das Budget der seit dem Jahr 2002 laufenden deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Pflanzengenomforschung erhöht sich auf nunmehr über 8 Millionen Euro, von denen jede Seite etwa die Hälfte trägt.

Darüber hinaus verabredeten Deutschland und Frankreich mit Spanien neun trilaterale Verbundprojekte im Wert von 7,3 Millionen Euro. Deutschland ist mit 2,8 Millionen Euro beteiligt. Die mehr als 30 Forschungseinrichtungen wollen die natürliche Biodiversität von Nutzpflanzen analysieren sowie die Funktionen ihrer Genome entschlüsseln.

Weitere Auskünfte erhalten Sie auch beim Projektträger des BMBF:
Dr. Straub
Großforschungszentrum Jülich
Telefon: 02461-61-4460

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

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