Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DNA-Test hilft Rauchern beim Aufhören

03.12.2004


Viele Konsumenten besitzen Abhängigkeits-Gen

... mehr zu:
»Abhängigkeits-Gen »DNA-Test »Gen »NRT »Raucher

Nun kann durch einen einfachen DNA-Test aufgezeigt werden, welche Menschen und insbesondere welche Raucher das Gen besitzen, das süchtig macht. Die Raucher mit dem Gen könnten damit von speziellen Aufhörmethoden profitieren, wie Wissenschaftler des Oxford University Teams der BBC berichteten. "Der von g-Nostics entdeckte NicoTest kann auf dieselbe Weise durchgeführt werden wie der Selbsttest von Diabetikern zur Ermittlung ihres Blutzuckers."

35 Prozent aller Menschen besitzen dieses spezielle Abhängigkeits-Gen. "Raucher, die das Gen besitzen, haben eine größere Chance ihre Abhängigkeit los zu werden, wenn sie eine Nicotine Replacement Therapy (NRT) nützen. Raucher ohne das Gen sind wahrscheinlich erfolgreicher, wenn sie auf andere nikotinfreie Methoden zurückgreifen", erklärt Rob Walton. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass vier von zehn Rauchern, ausgestattet mit dem Abhängigkeits-Gen, erfolgreich mit dem Rauchen aufhören konnten, wenn sie die richtige NRT angewendet hatten. Dies sei die doppelte Anzahl von denen, die ohne das Gen mit NRT aufhören konnten.


Mit Hilfe des Tests könne außerdem ein metabolisches Profil ermittelt werden, das zeige wie schnell ein Raucher im Stande ist, seinem Körper das Nikotin zu entziehen. Dies helfe wiederum die richtige Dosis von NRT zu ermitteln. Theoretisch könne also geprüft werden, ob ein Kind das Abhängigkeits-Gen besitzt und ob später das Risiko besteht, dass das Kind nikotinabhängig wird. Walton: "Ich glaube, dass es viele Menschen interessiert, ob ihre Kinder dieses Gen besitzen oder nicht."

Sheila Moser | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.ox.ac.uk/

Weitere Berichte zu: Abhängigkeits-Gen DNA-Test Gen NRT Raucher

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen
09.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

nachricht Wolkenbildung: Wie Feldspat als Gefrierkeim wirkt
09.12.2016 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Speicherdauer von Qubits für Quantencomputer weiter verbessert

09.12.2016 | Physik Astronomie