Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Automatisches Hochleistungs-Lesegerät für Antibiogramme

21.09.2004


Der Sirscan 2000 von i2a ermöglicht sowohl die Erkennung und Bewertung von Antibiogrammen als auch epidemiologische Untersuchungen

Von dem Unternehmen i2a entwickelt, gehört Sirscan 2000 automatic der dritten Generation von Lesegeräten für Antibiogramme an. Mit seinem Leistungsspektrum entspricht dieses Lesegerät den gesamten Anforderungen des Fachbereichs Mikrobiologie: Es kann gleichzeitig die Ergebnisse von Antibiogrammen und ihre Bewertung sowie epidemiologische Untersuchungen vornehmen.

Sirscan 2000 automatic vereinigt die neuesten technologischen Errungenschaften in Bezug auf Erkennung, Elektronik und Informatik. Das Lesegerät erstellt vollkommen selbstständig komplett automatisierte Antibiogramme, die unter Anwendung von Agar-Nährböden durchgeführt werden. Das Gerät ist zur Wiedergabe aller Antibiogramme entwickelt worden, und zwar unabhängig vom Nährmedium und vom gewählten Antibiotikum. Durch die automatische Erkennung der antibiotischen Kürzel Sirscan Discs bietet das System mehr Flexibilität bei der Anwendung und sichere Leseleistungen.

Das Lesegerät Sirscan 2000 automatic ist mit unterschiedlichen Techniken und Laborsystemen kompatibel: Es gliedert sich vollständig in Netzwerkarchitekturen und Mehrplatzsysteme ein und ist für die Kommunikation per Internet und Intranet programmiert. Durch einfache Einstellungen kann der Benutzer die zu testenden und zu übertragenden Antibiotika selbst aussuchen. Das Gerät unterstützt Qualitätskontrollen in Labors unter Berücksichtigung der Normen GBEA.

Werden die von i2a entwickelten Agar-Produkte Mhr-Sir verwendet, liefert Sirscan 2000 automatic bereits vier bis sieben Stunden nach der Probeentnahme erste Ergebnisse. Mit dem Gerät können 48 Behälter gleichzeitig inkubiert werden. Insgesamt vier Fächer werden autonom gesteuert, der Benutzer kann die Temperatur selbst einstellen.

Das integrierte System für den professionellen Bedarf bietet die Möglichkeit, Ergebnisse zu untermauern und fast alle Phänomene bakterieller Resistenzen primär nachzuweisen. Die Funktionen umfassen ebenfalls epidemiologische Analysen, einstellbare Warnsignale bei Grenzwerten und bei der Identifizierung ansteckender Krankheiten, die automatische Erkennung epidemischer Stammkulturen sowie nosokomialer Infekte. Sirscan 2000 automatic ist AN 2000 zertifiziert.

Das Unternehmen i2a wird sich auf der Fachmesse Medica vom 24. bis 27. November in Düsseldorf in der Halle 3 auf dem Stand G73E vorstellen.

Lotte Andréani | FIZIT - Pressebüro
Weitere Informationen:
http://www.fizit.de

Weitere Berichte zu: Antibiogramme Erkennung Lesegerät Sirscan

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien
19.09.2017 | Technische Universität Berlin

nachricht Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden
19.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie