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Tote Zone im Golf von Mexiko an Haiangriffen schuld

06.08.2004


Algenblüte breitet sich immer weiter aus



Die jährlich auftretende Tote Zone im Golf von Mexiko dürfte auch der Grund für die Zunahme an Haiattacken in Texas und Louisiana sein, berichtet der Discovery Channel. In diesem Jahr sind etwa 9.300 Quadratkilometer Ozean von der Algenblüte bedeckt, die alles Leben darunter auslöscht. Ursachen für diese Todeszone sind stickstofffreiche Abwässer aus Landwirtschaft, Industrie und von natürlichem Regen.

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Innerhalb der vergangenen Monate wurden drei Haibisse in Texas registriert. Das ist nach Angaben von Forschern ungewöhnlich. Aber die Todeszone ist, anders an in den vergangenen Jahren näher an den Küsten. Offensichtlich versuchten die Haie den sauerstoffarmen Regionen auszuweichen und kamen in die unmittelbare Nähe der Strände. Zuletzt wurde ein elfjähriger Junge von Haien schwer verletzt.

Im Grenzgebiet zwischen Texas und Louisiana beobachten Wissenschaftler seit einigen Jahren ein vermehrtes Auftreten von Haien in Küstennähe. Ob nur die Suche nach Nahrung der Grund für dieses Phänomen ist, oder die angespannte ökologische Situation, darüber sind sich die Experten nicht einig.

Wolfgang Weitlaner | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://dsc.discovery.com

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