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Durchbruch bei Erforschung von Sklerodermie

06.10.2003


Genetische Ursachen der Hauterkrankung festgestellt



Wissenschaftler der Princeton University ist es gelungen, jene 2.776 Gene zu bestimmen, die eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Sklerodermie spielen. Diese Hauterkrankung führt zu einer schmerzhaften Verdickung der Haut, Schwellung und anderen Gewebeschäden. Die bestimmten Gene weisen bei Sklerodermie-Patienten laut der in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichten Studie eine ungewöhnliche Aktivität auf.

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Die Wissenschafter nahmen an, dass die Ursache für diese Erkrankung durch die Untersuchung der betroffenen Hautpartien auf außergewöhnliche genetische Aktivitäten aufgedeckt werden kann. Es stellte sich jedoch heraus, dass diese Aktivitäten sich nicht auf die Hautpartien beschränkten. Scheinbar gesunde Haut zeigte die gleichen Aktivitäten. Das bedeutet, dass sich Sklerodermie nicht auf die sichtbar betroffenen Bereiche beschränkt, sondern im ganzen Körper aktiv ist.

Der leitende Wissenschaftler David Botstein erklärte, dass was immer die Krankheit verursache, vor dem Auftreten von Symptomen vorhanden sei. Je nach Schwere der Erkrankung kann Sklerodermie innerhalb von zehn Jahren zum Tod führen. Die Verdickung von Lungengewebe verursacht schwere Atembeschwerden. Es wird für das Herz immer schwieriger, Blut durch das Gewebe zu pumpen. Derzeit gibt es keine Behandlungsverfahren, die auf Dauer wirksam sind. Eine entsprechende Diagnose wird bei den meisten Patienten erst nach einem Jahr gestellt.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.princeton.edu
http://www.pnas.org

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