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Plasmaklumpen geben Hinweis auf neue Lebensform

18.09.2003


Erkenntnisse über Entstehung des Lebens erwartet



Iasi (pte, 18. September 2003 09:15) - Physiker der rumänischen Alexandru Ioan Cuza University haben Klumpen gasförmigen Plasmas geschaffen, die die meisten Anforderungen für biologische Zellen erfüllen. Sie wachsen, vermehren sich und kommunizieren. Ohne ererbtes Material können sie jedoch nicht als lebend bezeichnet werden. Trotzdem erwarten die Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die Entstehung des Lebens.

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Laut Mircea Sanduloviciu kann eine zellähnliche Selbstorganisation, anders als bisher angenommen, bereits innerhalb weniger Mikrosekunden stattfinden. Das Team untersuchte Bedingungen, wie sie auf der Erde vor dem Auftreten von Leben herrschten. In dieser Periode war der Planet von elektrischen Stürmen eingehüllt, die ionisierte Gase, Plasma, zur Bildung der Atmosphäre anregten.

Die Wissenschaftler führten laut der in Chaos, Solitons & Fractals veröffentlichten Studie zwei Elektroden in eine Kammer ein, die niedrigtemperiertes Argonplasma enthielt. Dabei handelt es sich um ein Gas, bei dem sich einige der Atome in Elektronen und geladene Ionen aufgespalten haben. In der Folge wurde eine hohe elektrische Spannung an den Elektroden angebracht. So entstand ein Energiebogen, der die beiden Elektroden wie ein Miniaturblitz verband.

Dieser elektrische Funke brachte laut New Scientist eine hohe Konzentration von Ionen und Elektronen dazu, sich an der positiv geladenen Elektrode anzusammeln, wo sich spontan Sphären bildeten. Jede dieser Sphären verfügte über eine Begrenzung aus zwei Schichten. Die äußere Schicht bestand aus negativ geladenen Elektronen, die innere aus positiv geladenen Ionen. Innerhalb dieser Begrenzung ist ein innerer Kern aus Gasatomen eingeschlossen. Die Energiemenge des ursprünglichen elektrischen Funkens entscheidet in der Folge über Größe und Lebensdauer. Bisher schuf Sanduloviciu Sphären in der Größe von wenigen Mikrometern bis zu drei Zentimetern Durchmesser.

Die Vermehrung erfolgte durch die Aufspaltung in zwei Sphären. Unter entsprechenden Bedingungen wurden sie größer. Aufgenommene neutrale Argonatome wurden in Ionen und Elektronen aufgespalten und ergänzten so die Begrenzungsschichten. Kommunikation erfolgte durch die Abgabe von elektromagnetischer Energie. Die Atome innerhalb anderer Sphären wurden so dazu gebracht, in einer bestimmten Frequenz zu vibrieren.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.uaic.ro
http://www.elsevier.com/locate/issn/09600779

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