Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vom Schaukelstuhl bis zum Polycarbonat-Werkstück

29.03.2001


... mehr zu:
»Haftung »Lacke »Substraten »UV-härtende
UV-strahlenhärtende wässrige Polyurethan-Dispersionen mit hoher Molmasse eignen sich für ein breites Spektrum von Anwendungen. Im Vergleich zu anderen marktgängigen Produkten zeichnen sie sich durch
eine geringere notwendige Photoinitiatormenge, verbesserte mechanische und chemische Beständigkeit und sehr gute Haftung auch auf metallischen Substraten aus. Neue Entwicklungen und vielversprechende Ergebnisse stellt Dr. Jan Weikard als Sprecher einer Expertengruppe der Bayer AG auf dem internationalen Kongress während der European Coatings Show 2001 in Nürnberg vor.

Schon seit einiger Zeit sind wässrige UV-härtende Beschichtungen auf dem Markt. Ende der 1980er bzw. Anfang der 1990er Jahre stiegen erstmals Hersteller von Stühlen und Gebrauchsmöbeln von lösemittelbasierenden Lacken auf wässrige UV-härtende Systeme um. Inzwischen sind bereits viele verschiedene Technologien im Einsatz, die sich vor allem durch die Chemie der verwendeten Bindemittel unterscheiden. Dispersionen auf Basis von Polyurethanen liegen hier von der Technologie und den Eigenschaftsprofilen her vorn.

Neu entwickelte physikalisch trocknende UV-härtende Dispersionen mit hoher Molmasse übertreffen die bekannten Produkte in einer ganzen Reihe von Eigenschaften. Das beginnt bereits bei der benötigten Menge an Photoinitiator, die deutlich geringer ist als bei bekannten UV-härtenden Bindemitteln und damit Geruchsbelästigungen von vornherein ausschließt. Weitere Pluspunkte sind ein sehr hoher Mattierungsgrad sowie ausgezeichnete Einsatzfähigkeit in Kombination mit anderen Bindemitteln. Herausragend sind jedoch auch die Werte für die Chemikalienbeständigkeit, mechanische Stabilität des Films und die gute Haftung auch auf schwierigen Substraten.

Chemisch gesehen ist das verbesserte Eigenschaftsprofil vor allem der Tatsache zu verdanken, dass nicht mehr wie zuvor die reaktiven Doppelbindungen durch Acrylatmonomere eingeführt werden, sondern oligomere oder gar polymere Polyester- und Epoxidacrylate verwendet werden. Auch die anderen Komponenten des Polymergerüsts lassen sich wie bei einem Baukasten variieren, mit entsprechenden Auswirkungen auf die Eigenschaften der Substanzen.

Die Einsatzmöglichkeiten auf vielen verschiedenen Substraten sind immens, angefangen mit Grund- und Decklacken für die Holz- und Möbelbeschichtung, Systemen für die Lackierung von PVC, Polycarbonat, Polymethyl-Methacrylat und Polyurethan bis zur möglichen Lackierung von Aluminiumfolien, Stahlblechen, Leder- und Textiloberflächen.

Der neue Internetauftritt "WWW.BAYERLACKROHSTOFFE.DE", der direkt auf dem Messestand besichtigt werden kann, bietet eine Fülle von Informationen rund um Lacke und Beschichtungen, von technischem Service über Produktinformationen bis zur Möglichkeit, kostenlos Broschüren anzufordern. Zusätzlicher Pluspunkt: Kunden können jetzt online Produkte bestellen und jederzeit den Auftragsstand abfragen.

Pressestelle | idw

Weitere Berichte zu: Haftung Lacke Substraten UV-härtende

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung
22.03.2017 | Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei

nachricht Mit voller Kraft auf Erregerjagd
22.03.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie