Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsches Humangenomprojekt startet Online-Bilddatenbank

17.02.2003


Auf den Internetseiten des Deutschen Humangenomprojekts (DHGP) steht allen Interessierten ein neu eingerichtetes Bildarchiv zur Verfügung (http://www.dhgp.de/deutsch/medien/index.html). Knapp 60 Bilder zur Genomforschung stehen derzeit bereit. Registrierte Nutzer können die hochaufgelösten Bilddateien kostenfrei heruntergeladen.



Die Internetseiten des Deutschen Humangenomprojekt (DHGP) http://www.dhgp.de warten seit kurzem mit einem besonderen Service für die Benutzer auf. In einer neu eingerichteten Bilddatenbank stehen bislang knapp 60 hochaufgelöste Fotos und Grafiken rund um das Thema Genomforschung zur Verfügung. Hochaufgelöste Bilddateien können kostenfrei heruntergeladen werden, nachdem man sich als Nutzer registriert hat. Die Registrierung dient dem Schutz der Urheber und ihrer Rechte.



Der von der Geschäftsstelle des DHGP neu eingerichtete Service ist eine Reaktion auf die ständig gewachsene Nachfrage nach Bildmaterial zur Genomforschung. Die Anfragen kommen vor allem aus dem Bereich der Medien sowie aus Schulen und Hochschulen. Das von uns bereitgestellte Material kann kostenfrei für die Berichterstattung in den Medien sowie für die Lehre unter Nennung der Quelle frei eingesetzt werden. Eine darüber hinausgehende, kommerzielle Nutzung ist nicht zulässig!

Die in der Datenbank versammelten Bilder illustrieren die verschiedenen Aspekte der Genomforschung. Fotos der Hochdurchsatzverfahren in der Genomforschung finden sich ebenso wie Abbildungen aus dem Laboralltag. Zahlreiche Grafiken veranschaulichen wichtige Prozesse in der Zelle und häufig genutzte Verfahren in der Genomforschung. Illustrationen zur Struktur des DHGP und Portraits prominenter deutscher Genomforscher runden das Angebot ab. Die Bild-Datenbank soll kontinuierlich erweitert werden.

Das Deutsche Humangenomprojekt (DHGP) ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der akademischen Wissenschaft und der Wirtschaft. Das 1995 gestartete bundesweite Projekt widmet sich der systematischen Erforschung des menschlichen Erbguts und ist in das weltweite international koordinierte Humangenomforschungsprojekt eingebunden. Die Wissenschaftler in den 51 DHGP - Forschungsprojekten leisten einen wichtigen Beitrag zur Entzifferung und funktionellen Analyse des menschlichen Genoms.

Dr. Jörg Wadzack | idw
Weitere Informationen:
http://www.dhgp.de/deutsch/medien/index.html
http://www.dhgp.de

Weitere Berichte zu: Bilddateien DHGP Genomforschung Internetseite

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht UVB-Strahlung beeinflusst Verhalten von Stichlingen
13.12.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Mikroorganismen auf zwei Kontinenten studieren
13.12.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften