Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jährlich 2,75 Mio. Dollar für Hämophilie Forschung und Weiterbildung bereitgestellt

01.10.2002


Bayer vergibt internationale Hämophilie-Preise


Die Abteilung Biologische Produkte von Bayer HealthCare hat das "Bayer Hemophilia Awards Program" in Höhe von jährlich 2,75 Mio. Dollar gestartet. Die Initiative soll weltweit jene Personen unterstützen, die sich beruflich mit der Forschung und Weiterbildung im Bereich der Behandlung von Blutgerinnungsstörungen (z.B. Hämophilie A) beschäftigen, so Bayer in einer Aussendung

Das Awards Programm sieht vier Kategorien vor: Den Bayer Hemophilia Special Projects Award. Der Preis wird Forschungsprojekte auf dem Gebiet Hämophilie fördern. Voraussichtlich werden pro Jahr zehn bis 15 Preise vergeben. Die zweite Kategorie ist der Early Career Investigator Award. Der Preis unterstützt Projekte von fünf jungen Forschern auf dem Gebiet der Blutgerinnungsstörungen. Im Zuge des Hämophilie Clinical Scholarship Awards sollen bis zu fünf klinisch tätige Ärzte für zwei Jahre ein Stipendium erhalten, um auf dem Gebiet der Blutgerinnungsstörungen Erfahrungen zu sammeln. Im Rahmen des Bayer Hemophilia Caregivers Education Award werden Ausbildungsprogramme für Personen gefördert, die sich in sonstigen medizinischen oder verwandten Berufen mit der Behandlung der Hämophilie beschäftigen. Zehn bis 15 "Caregivers Education Awards" sollen jährlich verliehen werden.


Weltweit können sich alle Angehörigen von Heilberufen bewerben, die an Einrichtungen wie Kliniken, Transfusionszentren und Laboratorien an der Versorgung von Hämophilie-Patienten beteiligt sind. Ein Komitee aus elf Mitgliedern, das von Bayer zusammen mit der World Federation of Hemophilia (WHF) eingesetzt wurde, bewertet die eingereichten Forschungsvorhaben und Initiativen. Ziel des "Bayer Hemophilia Awards Programs" ist es laut Gunnar Riemann, Leiter des Geschäftsbereichs Biologische Produkte, Research Triangle Park, N.C., USA, einen Beitrag zur Forschung und Ausbildung im Bereich der Blutgerinnungsstörungen zu liefern. Bei der Bluterkrankheit kann es durch einen erblich bedingten Gerinnungsdefekt zu teilweise lebensbedrohlichen Blutungen kommen. Mit der entsprechenden Behandlung können die Patienten ein normales Leben führen. Nach Schätzungen der WHF haben weltweit etwa 400.000 Menschen eine schwere Form der Hämophilie A.

Weitere Informationen sind unter im Internet abrufbar. Bewerbungen werden nur über das Internet angenommen, die ersten Preise Mitte 2003 bekannt gegeben.

Sandra Standhartinger | pte.online
Weitere Informationen:
http://www.bayer.de
http://www.bayer-hemophilia-awards.com

Weitere Berichte zu: Blutgerinnungsstörungen Hemophilia Hämophilie Merit Award

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Wie Reize auf dem Weg ins Bewusstsein versickern
22.09.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Lebendiges Gewebe aus dem Drucker
22.09.2017 | Universitätsklinikum Freiburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie