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Dem Leben abgeschaut: Membrantechnologie

20.09.2002


Mit der Membrantechnologie in der Trink- und Industriewasserproduktion sowie in der Abwasserreinigung befasst sich eine große internationale Tagung vom 22. bis 26.9. in Mülheim/Ruhr. Es werden nahezu 400 Experten aus 35 Ländern erwartet. Die renommierte Konferenzreihe wird erstmals in Deutschland ausgerichtet.

Veranstalter sind Internationale Wasservereinigungen, die Gerhard-Mercator-Universität Duisburg sowie deren Mülheimer An-Institut IWW, das Rheinisch-Westfälische Institut für Wasserforschung. Geleitet wird das viertägige Treffen, das Fachleute aus Wissenschaft und Praxis zusammenbringt, u.a. von Prof. Dr. Rolf Gimbel und Dr. Georg Hagmeyer, die sowohl im Fachgebiet Verfahrenstechnik der Uni Duisburg als auch am IWW tätig sind.

Auf dem Treffen werden in 90 Vorträgen und auf 60 Postern die neuesten Erkenntnisse zur Membrantechnologie in der Trink- und Industriewasserproduktion vorgestellt. Mit ihrer Filterfunktion spielen Membranen in vielen Bereichen eine große Rolle. Im menschlichen Organismus steuern sie beispielsweise den gesamten Stoffwechsel: Sie entfernen giftige Substanzen aus dem Blut oder leiten Nährstoffe in den Körper.

Zur Stofftrennung werden Membranen auch in Forschung und Technik eingesetzt. Das Prinzip ist einfach, unkompliziert und vielfältig einsetzbar. Membrantrennverfahren benötigen wenig Chemikalieneinsatz, sind produkt- und umweltschonend und können gut kombiniert werden.

Zur Eröffnung wird u.a. Frau Europaministerin Hannelore Kraft erwartet.

Beate Kostka M.A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.mdiw2002.de/

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