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Plastizität in Hirn und Mark

17.09.2002


Fig.: Die Zülch-Preisträger 2002: Prof. Dr. Michael Merzenich (r.), University of California, San Francisco/USA, und Prof. Dr. Martin Schwab (l.), Universität Zürich, Zürich/Schweiz. Fotos: MPG


Zülch-Preis für besondere Leistungen der neurologischen Grundlagenforschung

Zum dreizehnten Mal vergibt die Gertrud Reemtsma Stiftung in diesem Jahr den mit 50.000 Euro dotierten Zülch-Preis für besondere Leistungen der neurologischen Grundlagenforschung. Geehrt werden zwei Wissenschaftler, die herausragenden Beiträge zur Aufklärung der Reorganisation und Regeneration des Nervensystems geleistet haben. Die Preisverleihung fand am 13. September 2002 im Kölner Gürzenich statt.

Die Gertrud Reemtsma Stiftung, die von der Max-Planck-Gesellschaft treuhänderisch geführt wird, vergibt im Jahr 2002 zum dreizehnten Mal den für besondere Leistungen der neurologischen Grundlagenforschung gestifteten Klaus Joachim Zülch-Preis in Höhe von 50.000 Euro. Wie stets in den vergangenen Jahren wurde der Preis auch diesmal wieder geteilt. Preisträger sind zu gleichen Teilen der Hals- und Ohrenarzt Prof. Dr. Michael Merzenich, Keck Center for Integrative Neuroscience, University of California, San Francisco/USA, und der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Martin Schwab, Institut für Hirnforschung, Universität Zürich, Zürich,/Schweiz. Prof. Merzenich erhält die Auszeichnung "in Anerkennung seiner bahnbrechenden Forschungsarbeiten zur Rolle der postläsionellen Reorganisation im adulten Nervensystem" und Prof. Schwab wird ausgezeichnet "in Anerkennung seiner herausragenden Arbeiten über die Plastizität und Regeneration des Nervensystems nach traumatischer Schädigung".

Die Preisübergabe, die Prof. Dr. Klaus Hahlbrock vom Kölner Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Vertretung des Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft vornimmt, fand am 13. September 2002 ab 10.00 Uhr im Isabellensaal des Kölner Gürzenich statt.

Die Laudatio auf Prof. Merzenich hält Prof. Hans-Joachim Freund, Universität Düsseldorf, und als Laudator für Prof. Schwab konnte Prof. Georg W. Kreutzberg, Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Martinsried, gewonnen werden.

Dr. Andreas Trepte | idw
Weitere Informationen:
http://www.mpg.de/pri02/pri0286.htm

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