Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Thema Immunzellen - neue Nachwuchsgruppe in der Zellbiologie bewilligt

30.08.2002


Die Volkswagen Stiftung hat Dr. Roland Brock mit der Förderung einer unabhängigen Nachwuchsgruppe ausgezeichnet. Die Nachwuchsgruppe um den Biochemiker Brock in der Abteilung Molekulare Biologie am Interfakultären Institut für Zellbiologie untersucht molekulare Vorgänge bei der Immunantwort. Dabei werden mikroskopische Techniken eingesetzt, mit denen die Verteilung von Molekülen in einer Zelle und molekulare Wechselwirkungen mit höchster Genauigkeit und Empfindlichkeit gemessen werden können. Diese molekularen Vorgänge sind von zentraler Bedeutung für die Entstehung von Autoimmunkrankheiten und Krebs.

Die Förderung der Volkswagen Stiftung ist für einen Zeitraum von fünf Jahren bewilligt. Mit den Fördergeldern in Höhe von insgesamt 1,25 Millionen Euro wird die Arbeitsgruppe von Dr. Brock neue Methoden entwickeln, um die Signalverarbeitung von Immunzellen molekularem Detail zu untersuchen und so Angriffspunkte und Therapien zu identifizieren. "Die Sicherung der Finanzierung für Personal, Sachmittel und Investitionen über fünf Jahre ist Voraussetzung für das Erreichen unseres Ziels. Das wissenschaftliche Umfeld an der Universität Tübingen, insbesondere die Nähe zur Universitätsklinik und die Zugehörigkeit meiner Nachwuchsgruppe zum Zentrum für Bioinformatik bieten ideale Voraussetzungen für unsere Arbeit", so Dr. Brock zur Wahl der Universität Tübingen zur Ansiedlung seiner Nachwuchsgruppe.

Für Nachfragen:

Dr. Roland Brock
Auf der Morgenstelle 15


72076 Tübingen
Tel.: (0 70 71) 29-7 76 29
Fax: (0 70 71) 29-55 60

E-Mail: roland.brock@uni-tuebingen.de

Michael Seifert | idw

Weitere Berichte zu: Immunzelle Nachwuchsgruppe Zellbiologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht In Hochleistungs-Mais sind mehr Gene aktiv
19.01.2018 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Warum es für Pflanzen gut sein kann auf Sex zu verzichten
19.01.2018 | Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie