Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Produktion mariner Pflanzen in Photobioreaktoren

27.03.2001


Neues Forschungsprojekt der DFG am Biotechnologie-Centrum der TU Berlin

Mit den Grundlagen der Zellkulturtechnik für Meerespflanzen beschäftigt

sich das neue DFG-Projekt "Initiierung und Etablierung von Makroalgen-Zellkulturen zur Produktion bioaktiver Sekundärmetabolite in Bioreaktoren" von Prof. Dr. Rainer Buchholz und Priv.-Doz. Dr. Heike Dörnenburg am Biotechnologie-Centrum der TU Berlin.
Ziel der Forschung ist die Entwicklung eines Prozesses zur Algenvermehrung mittels Zellkulturen als ein neuartiger Aspekt und Ansatz der biotechnologischen Produktion hochwertiger und neuartiger Substanzen. Marine Makroalgen stellen eine Naturstoffquelle in der Ernährungs- und Phytotherapie (Traditionelle chinesische Medizin) und in der Erweiterung der Roh- und Wertstoffbasis dar. Die umfangreichen Erfahrungen am Fachgebiet Bioverfahrenstechnik der TU Berlin mit der Stoffproduktion in pflanzlichen Zellkulturen und Mikroalgen sowie die hier entwickelten Produktionsverfahren bilden eine breite Basis, biotechnologische Produktionsverfahren auch für Inhaltsstoffe aus Makroalgen zu erschließen. Mit mikrobiellen, tierischen und terrestrischen pflanzlichen Zellen werden wertvolle Substanzen hergestellt, seit dem man diese aus ihrer natürlichen Umgebung isolierte und dann in Bioreaktoren züchtet. In Analogie zu diesen Verfahren soll nun an der TU Berlin auch für Zellen aus marinen Pflanzen eine entsprechende Technologie entwickelt werden. Die
Eigenschaft der Totipotenz von Meerespflanzen wird zur effektiven Züchtung der Algenbiomasse genutzt, um Zugang zur definierten und standardisierten Wertstoffbildung unter so genannten GMP-Bedingungen zu erzielen. Längerfristig steht die Gewinnung von Inhaltsstoffen, die Optimierung von Zelllinien und von Kultivierungsverfahren sowie die Suche nach neuen Wirkstoffen marinen Ursprungs im Vordergrund. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft stellt dafür insgesamt rund 400.000 DM zur Verfügung. Das Projekt hat zunächst eine Laufzeit von zwei Jahren.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gerne: Prof. Dr. rer. nat. Rainer Buchholz, TU Berlin
Tel: 030/314-72573, Fax: 030/314-72950, E-Mail: rainer.buchholz@tu-berlin.de; Priv.-Doz. Dr.-Ing. Heike Dörnenburg, Geschäftsstelle Biotechnologie-Centrum der TU Berlin, Ackerstr. 71-76, 13355 Berlin, Tel.: 030/314-72736, Fax: 030/314-72950, E-Mail:  doernenburg@lb.tu-berlin.de, Internet: http://www.tu-berlin.de/btc/

Ramona Ehret | idw

Weitere Berichte zu: Makroalgen Meerespflanzen Photobioreaktoren

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Zebras: Immer der Erinnerung nach
24.05.2017 | Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen

nachricht Wichtiges Regulator-Gen für die Bildung der Herzklappen entdeckt
24.05.2017 | Universität Basel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten