Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltweit einheitliche Nomenklatur erleichtert Zuordnung

19.07.2002


Neue Bezeichnungen für Retentionsmittel von Bayer

Die Bayer AG hat für ihr Retentionsmittel-Sortiment Retaminol® weltweit eine einheitliche Nomenklatur eingeführt, um den Kunden durch eindeutige Bezeichnungen die Zuordnung zu erleichtern. Die breite Palette Retentionsmittel umfasst wasserlösliche Polymere für die Papierindustrie, die anionisch, kationisch oder neutral als Emulsion, Lösung und Pulverware vorliegen.

Hinter deren neuen Bezeichnungen verbirgt sich ein eindeutiger Schlüssel: Der erste Buchstabe nach Retaminol steht für die Polymerart, z.B. P für Polyacrylamid. Die zweite Letter bezeichnet die Ladungsart - wie A für anionische Produkte. Die Lieferform spiegelt sich im dritten Buchstaben wider, beispielsweise E für Emulsion. Die folgende dreistellige Zahlenkombination wird chronologisch oder willkürlich vergeben. Durch den letzten Buchstaben erhält man eine Aussage über die Ladungsstärke, z.B. M für medium. Retaminol PAE 101 M kennzeichnet folglich ein Polyacrylamid, das als anionische Emulsion mit mittlerer Ladungsstärke geliefert wird.

Die Retaminol-Palette umfasst Retentionsmittel zur Beeinflussung von Entwässerung, Retention und Formation bei der Papierherstellung - mehrheitlich entsprechen sie der Empfehlung XXXVI des Bundesamtes für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV). Die Bayer-Retentionsmittel ermöglichen eine effiziente Anwendung, sowohl im Einsatz an der Papiermaschine, als auch bei der Wasserbehandlung im Produktionskreislauf - in letzterem Bereich lassen sich Sedimentation, Flotation oder Filtration entscheidend verbessern. Einen umfassenden Überblick gibt die neue Broschüre "Retaminol® Retention/Drainage Aids", die unter der Fax-Nr. 0214/30-23250 bestellt werden kann, sowie der Internetauftritt "www.solutionsforpaper.com".

Zusätzlich zu einzelnen Produkten bietet Bayer ein so genanntes "Online Dual-System". Dieses basiert auf der Anwendung zweier kationischer Retentionsmittel mit unterschiedlicher Wirkungsweise. Die Kombination Polyamin/Polyamidamin und Polyacrylamid (PAM) vereint die positiven Eigenschaften dieser Produktgruppen und zeigt hinsichtlich der Effekte Retention und Entwässerung optimale Ergebnisse. In einer speziellen Anlage werden die beiden Komponenten so zusammengeführt, dass sie wie eine Einzelkomponente dosiert werden können. Dieser Schritt spart "Reife"-Zeit und somit Kosten bei der Aufbereitung der PAM-Emulsion. Die Mischung und Dosierung erfolgt kontinuierlich und kann den jeweiligen Retentions- und Entwässerungsanforderungen in der Papierfabrik angepasst werden.

Hotline für Leseranfragen: F A X: (0221) 9902-160

BayNews Redaktion | BAYER_Mail_Service
Weitere Informationen:
http://www.solutionsforpaper.com

Weitere Berichte zu: Emulsion Polyacrylamid Retentionsmittel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse
21.08.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Wie Pflanzen ihr Gedächtnis vererben
21.08.2017 | Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie (GMI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik