Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Im Wasser lauern viele Gefahren, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind

22.04.2008
Forschung der Hochschule Bremerhaven erfolgreich wie nie zuvor

Im Wasser lauern viele Gefahren, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Mit der "Entwicklung eines unterwassertauglichen, zeitauflösenden Laserfluoreszenzsensors für die Detektion mariner Gefahrstoffe" will das Institut für marine Ressourcen (imare) der Hochschule Bremerhaven solche Risiken künftig sichtbar machen.

"Ziel des Vorhabens ist es, einen zeit- und spektralauflösenden Sensor mit laserinduzierter Anregung im ultravioletten Bereich zu entwickeln, um beispielsweise Verschmutzungen durch Öle im Wasser aufzuspüren", so Prof. Dr. Oliver Zielinski.

Im Wasser lauern viele Gefahren, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Mit der "Entwicklung eines unterwassertauglichen, zeitauflösenden Laserfluoreszenzsensors für die Detektion mariner Gefahrstoffe" will das Institut für marine Ressourcen (imare) der Hochschule Bremerhaven solche Risiken künftig sichtbar machen. "Ziel des Vorhabens ist es, einen zeit- und spektralauflösenden Sensor mit laserinduzierter Anregung im ultravioletten Bereich zu entwickeln, um beispielsweise Verschmutzungen durch Öle im Wasser aufzuspüren", so Prof. Dr. Oliver Zielinski.

Maßgeblich gefördert wird das Projekt des Institutsleiters durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderlinie "IngenieurNachwuchs" 2008 (Elektrotechnik) des Programms "Forschung an Fachhochschulen". In den kommenden drei Jahren Projektlaufzeit erhält die Hochschule Bremerhaven 247.000 Euro zur Durchführung des Vorhabens.

Voraussetzung für die Förderung des Antrages war unter anderem, dass die Erstberufung zum Ausschreibungszeitpunkt maximal vier Jahre zurückliegt und eine enge Kooperation mit mindestens einem Unternehmen erfolgt. Damit sollen junge Fachhochschulprofessoren die Möglichkeiten erhalten, anwendungsnahe Forschungsthemen mit einem Nachwuchsteam zu bearbeiten. Die Arbeitsgruppe von Prof. Zielinski baut so Ihrer Kompetenz im Bereich der marinen Umweltüberwachung mit optischen Methoden weiter aus und gibt jungen Ingenieuren die Chance, sich beruflich in enger Kooperation mit Unternehmen und anderen Forschungseinrichtungen weiter zu entwickeln.

Mit der positiven Bewilligung führt die Hochschule am Meer ihre erfolgreichen Forschungsaktivitäten aus dem vergangenen Jahr fort. 2007 positionierte sich die Hochschule Bremerhaven im BMBF-Programm der anwendungsorientierten Forschung an Fachhochschulen (FHprofUnd) unter den 160 Fachhochschulen auf Rang 14 in der Gruppe der erfolgreichsten Fachhochschulen bundesweit. "Insgesamt steigerten wir im vergangenen Jahr die gesamten Drittmittelanteileinnahmen durch Forschung im Vergleich zu den Vorjahren deutlich und lagen mit etwa 1,1 Millionen Euro rund 25 Prozent über den bisherigen Drittmitteleinnahmen", freut sich Prof. Dr. Peter Ritzenhoff, Konrektor für Forschung an der Hochschule Bremerhaven.

Zu über 75 Prozent dieser Mittel seien auf die Forschungsaktivitäten der zwei Institute fk-wind und imare aus dem Bereich der Maritimen Technologien zurückzuführen. Weitere drittmittelgeförderte Forschungsprojekte behandeln Themen in den Bereichen Logistik, Energie- und Verfahrenstechnik sowie Automatisierungstechnik mit einem anteiligen Budget im Jahr 2007 von 140.000 Euro. Die Mittelgeber erstrecken sich damit sowohl auf Land und Bund wie auch auf die EU und die Industrie.

Diese positive Entwicklung dokumentiert nach Ansicht von Prof. Ritzenhoff neben der inhaltlichen Qualität der Forschung an der Hochschule Bremerhaven insbesondere auch die Leistungsfähigkeit aller mit den Projekten beschäftigten Mitarbeiter, die trotz der knappen Ressourcen zu dieser Steigerung geführt hat. Gleichzeitig bestätigt es die wachsende Bedeutung der anwendungsnahen Forschung für die Region.

Cornelia Driesen | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-bremerhaven.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Eine Frage der Dynamik
19.02.2018 | Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP)

nachricht Forscherteam deckt die entscheidende Rolle des Enzyms PP5 bei Herzinsuffizienz auf
19.02.2018 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Im Focus: Demonstration of a single molecule piezoelectric effect

Breakthrough provides a new concept of the design of molecular motors, sensors and electricity generators at nanoscale

Researchers from the Institute of Organic Chemistry and Biochemistry of the CAS (IOCB Prague), Institute of Physics of the CAS (IP CAS) and Palacký University...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung

19.02.2018 | Veranstaltungen

Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"

19.02.2018 | Veranstaltungen

Von Bitcoins bis zur Genomchirurgie

19.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Die Zukunft wird gedruckt

19.02.2018 | Architektur Bauwesen

Fraunhofer HHI präsentiert neueste VR- und 5G-Technologien auf dem Mobile World Congress

19.02.2018 | Messenachrichten

Stabile Gashydrate lösen Hangrutschung aus

19.02.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics