Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Förderung für Biotechnologie im Deutsch-Russischen Kooperationsverbund

29.02.2008
2005 vereinbarten Deutschland und Russland eine strategische Zusammenarbeit in Bildung und Forschung. Der danach gegründete Deutsch-Russische Kooperationsverbund Biotechnologie startete im Januar 2008 seine zweite Projektphase, die bis Ende 2010 läuft und für Wissenschaft und Wirtschaft eine Vielzahl neuer Seminare und Foren bietet.

Die Koordination liegt in den Händen der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) sowie des Ost-West-Wissenschaftszentrums der Universität Kassel (OWWZ). Während die ZAB vornehmlich Kooperationen im Wirtschaftssektor betreut, spezialisiert sich das OWWZ auf den Aufbau und die Stabilisierung von Kooperationen in Forschung und Entwicklung. Hier werden in erster Linie Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen in Hessen zur Mitwirkung eingeladen.

Thematisch konzentriert sich die Zusammenarbeit auf die Bereiche:

- Genomics und Proteomics
- Molekularbiologie und Molekularmedizin
- Bioinformatik
- Lebensmittelbiotechnologie
- Agrar- und Forstbiotechnologie
- Umweltschutz
- Pharmazeutik und Medizinprodukte
Eine umfangreiche Internet-Datenbank russischer Biotechnologie-Unternehmen und Einrichtungen steht den Interessenten unter der Projektwebsite der ZAB www.bis-rus.com zur Verfügung. Verschiedene Suchkriterien ermöglichen ein schnelles Auffinden von potenziellen Partnern und ermöglichen eine direkte Kontaktaufnahme.
... mehr zu:
»Biotechnologie »OWWZ »ZAB

Das Spektrum der Dienstleistungen des OWWZ umfasst eine Informationsplattform und Partnerbörse im Internet (www.biotechnology.owwz.de), Newsletter-Versand, Veranstaltung von Deutsch-Russischen Tagungen und Qualifizierungsseminaren sowie individuelles Partner-Matching. 22 Partnerschaften in Forschung und Entwicklung konnten in der ersten Projektphase aufgebaut werden, für weitere 50 Projekte aus Russland werden aktuell Kooperationspartner gesucht.

In 2008 bietet das OWWZ im Rahmen seines Aktivitätsbereiches folgende
Angebote:
- Online-Seminare: Biotechnologie in Russland (www.biotechnology.owwz.de)
- Deutsch-Russisches Biotech-Forum in Pushchino (Moskauer Gebiet):
Präsentation deutscher und russischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen, Institutsbesuche, Deutsch-Russischer Workshop:
"FP7 Life Sciences - Project Development and Application" (3. Oktober)
(www.biotechnology.owwz.de)
- Deutsch-Russisches Forum Hannover - BIOTECHNIKA (7. - 9. Oktober):
Präsentationen deutscher und russischer Biotechnologie-Unternehmen und Forschungseinrichtungen; Qualifizierungsseminar "Funding and Project Management for German-Russian joint projects"

Der Kooperationsverbund hat das Ziel, die bisherige Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen beider Länder zu initiieren bzw. auf eine systematische und nachhaltige Grundlage zu stellen.

Auf deutscher Seite sind die Bundesländer Brandenburg, Berlin und Hessen an dem Projekt beteiligt. Neuer Partner ab 2008 ist das "German-Russian Virtual Network Computational Systems Biology", organisiert von der Universität Bielefeld.

Gefördert wird der Verbund auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bzw. den beteiligten Ländern.

Info
Universität Kassel
UniKasselTransfer
Ost-West-Wissenschaftszentrum
Dr. Gabriele Gorzka
Dipl.-Biol. Nicole Burghardt
Tel +49 561 804-3609 / 3567
Fax: +49 561 804-3792
E-Mail: gorzka@uni-kassel.de

Dr. Gabriele Gorzka | Universität Kassel
Weitere Informationen:
http://www.biotechnology.owwz.de

Weitere Berichte zu: Biotechnologie OWWZ ZAB

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Zellen auf Wanderschaft: Falten in der Zellmembran liefern Material für nötige Auswölbungen
23.11.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

nachricht Neues Verfahren zum Nachweis eines Tumormarkers in bösartigen Lymphomen
23.11.2017 | Wilhelm Sander-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Seminar „Leichtbau im Automobil- und Maschinenbau“ im Haus der Technik Berlin am 16. - 17. Januar 2018

23.11.2017 | Seminare Workshops

Biohausbau-Unternehmen Baufritz erhält von „ Capital“ die Auszeichnung „Beste Ausbilder Deutschlands“

23.11.2017 | Unternehmensmeldung