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Dienstleistungen haben gegenüber Produkten einen großen Nachteil: sie lassen sich schwer darstellen. Ein Produkt oder eine Produktidee kann man relativ schnell und einfach veranschaulichen und anpassen durch Modifikationen an Form, Farbe, Material oder Größe.
Unter einer Dienstleistung stellt sich jeder etwas anderes vor und selten werden die individuellen Erwartungen erfüllt. Diese Diskrepanz zwischen Vorstellung und Realität wirkt sich im besonderen Maße bei der Entwicklung neuer Dienstleistungen aus.
Vor diesem Hintergrund entstand am Fraunhofer IAO das ServLab: das Dienstleistungslabor bietet die einzigartige Möglichkeit, Dienstleistungsinnovationen schon in sehr frühen Stadien sicht-, erleb- und erfahrbar zu machen. Dank Virtual Reality entstehen verblüffend naturgetreue Räume. Professionelle Schauspieler erwecken Szenarien zum Leben. Mit diesen Visualisierungsmöglichkeiten eröffnet das Labor neue Wege, Mitarbeiter, Partner und Kunden in den Innovationsprozess einzubinden. Für eine strategische und systematische Dienstleistungsentwicklung kommen die unterschiedlichsten Methoden und Werkzeuge zum Einsatz. Das ServLab ist die High-End-Lösung, wenn es darum geht, ein Servicekonzept schon während seiner Entwicklung auf den Prüfstand zu stellen und zu optimieren.
Doch nicht immer muss es die High-End-Lösung sein, um Dienstleistungsinnovationen zu testen und auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen. Daher hat das Fraunhofer IAO ein zweites »virtuelles Labor« in Second Life zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine 3-D-Online-Infrastruktur, in der Projektbeteiligte im virtuellen Raum komplette Dienstleistungsszenarien nach ihren Vorstellungen gestalten können. Mit Hilfe von virtuellen Repräsentanten (Avatare) kann das Projektteam in die Rollen von Kunden und Mitarbeitern schlüpfen und in der eigens geschaffenen Welt verschiedene Dienstleistungssituationen durchspielen und direkt bewerten. Unabhängig vom Aufenthaltsort der Projektbeteiligten bietet dieses virtuelle Labor eine ideale Ergänzung zur Arbeit vor Ort im ServLab.
Aktuell wird Second Life in drei Projekten eingesetzt: Ein Startup-Unternehmen nutzt die Möglichkeit der schnellen Visualisierung von Räumen und Abläufen, um ihren innovativen, aber noch abstrakten Businessplan zu konkretisieren und die Umsetzung vorzubereiten. In einer Workshop-Serie werden Shop-Konzept und Kundeninteraktion modelliert und aufeinander abgestimmt. Ein zweites Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau nutzt »Second Life« und das ServLab, um die Zusammenarbeit zwischen Service-Technikern und Vertrieb zu optimieren. Im dritten Projekt geht es darum, neue Wege bei der Beratung von schwerkranken Patienten zu erproben.
Ansprechpartnerin
Fraunhofer IAO
Sibylle Hermann
Telefon +49 711 970-2020, Fax +49 711 970-2299
sibylle.hermann@iao.fraunhofer.de
Claudia Garád | Quelle: Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen: www.servlab.eu
Weitere Berichte zu: Avatar > Dienstleistung > Dienstleistungsinnovationen > Dienstleistungsszenarien > Forum Life Science > High-End-Lösung > IAO > Prototyping > Rapid Product Development > Second > Second Life > ServLab
Fraunhofer in Korea
16.05.2012 | Headquarters of the Fraunhofer-Gesellschaft
Deutsches Forschungsnetz baut Multi-Terabit-Netz
16.05.2012 | Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e.V.
Eine Forschungsgruppe der Universität Ulm hat einen neuartigen molekularen Schalter im Gehirn identifiziert, der eine wichtige Rolle bei der Steuerung der postnatalen Neurogenese im Gyrus dentatus spielt, der Unterregion im Hippocampus, in der lebenslang Nervenzellen aus neuralen Stammzellen gebildet werden.
„Unsere Untersuchungen beschreiben erstmals einen neuen und letztlich unerwarteten Signalweg bei der Regulation der Neurogenese im Hippocampus“, sagt Professor Stefan Britsch, Direktor des Instituts für Molekulare und Zelluläre Anatomie, der die Arbeit dieser Tage gemeinsam mit Dr. Ruth Simon im international renommierten Fachblatt EMBO-Journal veröffentlicht. An dem von der Deutschen ...
Pest, Bakterienruhr und Cholera haben eines gemeinsam: Sie werden von Bakterien ausgelöst, die ihren Wirt mit einem ausgeklügelten Injektionsapparat infizieren.
Über nadelartige Strukturen spritzen sie molekulare Wirkstoffe in ihre Wirtszellen und überlisten so deren Immunabwehr. Forscher vom Göttinger Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie haben in Zusammenarbeit mit Kollegen am Berliner MPI für Infektionsbiologie und der University of Washington in Seattle (USA) jetzt die Struktur einer solchen Nadel im atomaren Detail ...
Mit rund 2,3 Millionen Euro finanziert die Europäische Technologieinitiative „Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking“ (FCH JU) die Entwicklung neuer Wasserstoff-Feststoffspeicher auf Basis von Borhydriden. Diese Verbindungen nehmen besonders viel Wasserstoff auf, die Tanks bleiben dadurch kompakt. Koordiniert wird das Projekt „Bor4Store“ vom Institut für Werkstoffforschung im Helmholtz-Zentrum Geesthacht.
Bei Preisen um 1,70 Euro pro Liter Treibstoff und den hohen Preisen für Heizöl sehnt sich so mancher Autofahrer, Hausbesitzer oder Mieter nach günstigen Alternativen. So viel ist sicher: Benzin und Heizöl werden zukünftig nicht billiger — auch weil unsere Erdölreserven knapper werden. Wissenschaft und Industrie setzen als eine mögliche ...
Einem Bayreuther Forschungsteam gelingt die biomimetische Herstellung von Eierstielen – mit weitreichenden Anwendungsperspektiven für die Industrie
Was am seidenen Faden hängt, ist vor Feinden sicher. Nach diesem Prinzip schützen die Florfliegen ihren Nachwuchs, wenn sie ihre Eier an selbst produzierten, hochgradig belastbaren Seidenfäden herabhängen lassen. Diese Eierstiele künstlich nachzubauen, ist jetzt erstmals einem Team um Prof. Dr. Thomas Scheibel und Dipl.-Biol. Felix Bauer an der Universität ...
Das Labor für Umweltmesstechnik der Fachhochschule Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Dr. Konradin Weber hat zusammen mit der Dürener Firma TIB Infrared Solutions einen ausgedehnten Forschungsflug zur ELGIN-Gasbohrinsel in der Nordsee zwischen Schottland und Norwegen unternommen.
Bei der Bohrinsel war am 25. März 2012 ein Gasleck entstanden, bei dem große Mengen von Methan-Gas austraten. Aufgrund einer befürchteten Explosionsgefahr wurde daraufhin eine drei Meilen umfassende Sperrzone rings um die Bohrinsel errichtet.
Wegen der Dringlichkeit durch mögliche Umweltgefährdungen erhielten die Düsseldorfer Wissenschaftler eine Einfluggenehmigung für die Sperrzone und ...
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Wichtige Rolle bei der Steuerung der postnatalen Neurogenese nachgewiesen
21.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
AUTOMATICA 2012 eröffnet mit Hallenzuwachs
21.05.2012 | Messenachrichten
University of Nevada, Reno, scientists design indoor navigation system for blind
21.05.2012 | Informationstechnologie
Faktor Mensch in der Automobil-Produktion
21.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
TU9-Universitäten bei der 64. NAFSA-Konferenz 2012 in Houston, Texas (USA)
21.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Deutscher Ärztetag tagt in Nürnberg
21.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten