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Fliegen fallen reihenweise um, wenn man sie vorübergehend extremen Temperaturen aussetzt. Einige wenige unter Hunderten erholen sich bereits nach wenigen Minuten. Nachwuchswissenschafter des von der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna) koordinierten FWF-Doktoratskollegs Populationsgenetik untersuchen, welche Gen-Variationen für derartige Überlebensvorteile verantwortlich sind.
Unter der Leitung von Christian Schlötterer, Professor am Institut für Populationsgenetik der Vetmeduni Vienna, hat sich ein Team von renommierten und aufstrebenden Gruppenleitern zusammengetan, um Studierende in theoretischer und experimenteller Populationsgenetik auszubilden. “In der Populationsgenetik wird die Evolution nicht nur sichtbar, sondern auch messbar”, sagt Joachim Hermisson (Universität Wien), Vize-Sprecher und als Professor für Mathematik einer der Theoretiker des Programms.
Weitere Vertreter der Universität Wien und der Max F. Perutz Laboratories kommen aus der Mathematik, Statistik und Bioinformatik, vervollständigt von Molekularbiologen der Vetmeduni Vienna und des Gregor Mendel Instituts (Österreichische Akademie der Wissenschaften).
Es gibt zu wenige Populationsgenetiker, obwohl es mehr als genug zu tun gibt in der Evolutionsforschung: Darin sind sich Magnus Nordborg, Direktor des Gregor Mendel Instituts, und Christian Schlötterer einig. Nur die talentiertesten Bewerber aus aller Welt schaffen es ins Programm, das eine multidisziplinäre Ausbildung mit intensiver Betreuung samt Aussicht auf ein Auslandsjahr garantiert.
Bis 13. Februar 2011 können sich angehende Evolutionsforscher auf http://www.popgen-vienna.at bewerben.
Klaus Wassermann | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.popgen-vienna.at
www.vetmeduni.ac.at/
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