Anzeige
Gleichzeitig sollen Kooperationen mit dem Gastland angeregt und Kontakte für den Forschungsstandort Europa geknüpft werden. Mit Brasilien erhält das Netzwerk den sechsten Standort neben den USA, Japan, China, Indien und den ASEAN-Staaten. Die Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission hat jetzt den „Projektträger im DLR“ mit der Betreuung des Netzwerks beauftragt.
EURAXESS Links informiert seine Mitglieder über länderübergreifende Zusammenarbeit, Karrierechancen in Europa, Forschungsfinanzierung und europäische Forschungspolitik. Es bietet eine interaktive Internetplattform, Newsletter, eine Forscherdatenbank sowie regelmäßige Networking-Veranstaltungen. Mit dem „Information Officer“ gibt es darüber hinaus in jedem Land einen lokalen Ansprechpartner. Das Netzwerk in Übersee arbeitet eng mit den europäischen EURAXESS Service Center zusammen, die die Forscher bereits in der Vorbereitungsphase ihres Auslandsaufenthaltes unterstützen
Mit dem Ausbau des Netzwerkes wird auch ein effizientes Management immer wichtiger. Deswegen wurde im November 2012 der Projektträger im DLR mit der Koordination der 5 bestehenden Netze, dem Qualitätsmanagement und dem Aufbau des neuen Netzwerks in Brasilien beauftragt. Der Projektträger hatte sich in einer europaweiten Ausschreibung um diese Aufgaben beworben. Die EU-Kommission begründet in ihrem Auftrag die Entscheidung für den Projektträger unter anderem mit dessen „sehr guter Kenntnis der internationalen Forschungslandschaft sowie „sehr guten Instrumenten zur Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle“. Dr. Gerold Heinrichs, im Projektträger für die Betreuung des Netzwerkes verantwortlich, erläutert: „Neben unserer langjährigen Erfahrung in internationalen Bildungs- und Forschungskooperationen sind wir sowohl mit deutschen als auch mit internationalen Wissenschaftlern und Organisationen eng vernetzt“.
Hintergrundinformation
Die Dach-Initiative EURAXESS unterstützt im Auftrag der Europäischen Kommission mit verschiedenen Serviceeinrichtungen die Mobilität von europäischen Forschern und soll Europa als herausragenden Forschungsstandort stärken. Dahinter steht die Idee, dass Mobilität auch als Instrument für den Transfer wissenschaftlicher Kenntnisse genutzt werden kann. Erste Anlaufstelle für Forscher, die einen Auslandsaufenthalt planen, sind die EURAXESS Service Center. Mehr als 200 Center in 40 europäischen Ländern helfen den Forschern und ihren Familien den Umzug und den Alltag im Ausland zu organisieren. EURAXESS Links ergänzt dies auf der außereuropäischen Ebene (http://www.euraxess.de/portal/netzwerke_im_ausland.html).
Der Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist mit rund 950 Mitarbeitern, 10.200 Projekten und jährlich mehr als einer Milliarde betreuten Forschungsgeldern der größte Projektträger Deutschlands. Einer seiner Schwerpunkte liegt in der Internationalen Forschungsförderung, weitere Arbeitsfelder sind die Gesundheits-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung, die Informationstechnik, Technische Innovationen, die Forschung zur Gestaltung der Arbeitswelt sowie Kultur- und Bildungsforschung (http://www.pt-dlr.de).
Pressekontakt:
Petra Richter
Tel.: 02203 601-3582
Petra.Richter@dlr.de
Petra Richter | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.pt-dlr.de/
www.euraxess.de/portal/netzwerke_im_ausland.html
Weitere Berichte zu: Auslandsaufenthalt > DLR > EURAXESS Links > Forschungsstandort > Mobilität > Projektträger > Übersee
DFG richtet zwölf neue Sonderforschungsbereiche ein
24.05.2013 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Jeder fünfte Betrieb signalisiert Bereitschaft zur Nachqualifizierung junger Erwachsener
22.05.2013 | Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Heute morgen um 05:45 MESZ bebte die Erde unter dem Okhotsk-Meer im Nordwestpazifik. Das Beben mit einer Magnitude von 8,2 fand in einer außergewöhnlichen Tiefe von 605 Kilometern statt.
Wegen der großen Tiefe des Bebens ist nicht mit einem Tsunami zu rechnen und es dürften auch keine größeren Schäden durch Erschütterungen auftreten.
Professor Frederik Tilmann vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ sagt dazu: „Der Bebenherd liegt außergewöhnlich tief, weit unterhalb der Erdkruste im Erdmantel. Solch starken Beben in dieser Tiefe treten ...
Ein internationales Team von Meeresforschern bricht diese Woche zu einer Expedition in den Nordostatlantik vor die Küste Galiziens auf.
Mit zwei Forschungsschiffen, der amerikanischen MARCUS G. LANGSETH und der deutschen POSEIDON wollen die Wissenschaftler mehr über die Geburtsstunde des Atlantiks erfahren, die vermutlich etwa vor 200 Millionen Jahren begann. Mit an Bord sind Geophysiker vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.
Es ist schon sehr lange her, man schätzt etwa ...
Physiker der ETH Zürich haben einen Quantensimulator entwickelt, in dem Atome das Verhalten von Elektronen in magnetischen Materialien nachahmen.
Damit können schwierig zu verstehende Eigenschaften neuartiger Materialien systematisch untersucht werden, was letztlich auch zur Entwicklung neuer magnetischer Materialien führen könnte.
Weshalb ein Kühlschrankmagnet an bestimmten metallischen Oberflächen haften bleibt, das verstehen Physiker in jedem Detail. Magnetische Materialien existieren jedoch auch in exotischen Varianten, deren Eigenschaften trotz jahrzehntelanger Forschung noch weitgehend ...
Die Erderwärmung geht weiter, auch wenn die schlimmsten Prognosen weniger wahrscheinlich werden
Die Erderwärmung stellt Klimaforscher immer wieder vor Rätsel, aber eines steht so gut wie fest: In den nächsten Jahrzehnten wird sich die Durchschnittstemperatur auf der Erde weiter erhöhen, auch wenn sie in den Jahren von 2001 bis 2010 deutlich langsamer gestiegen ist als im Jahrzehnt zuvor.
Das belegt die neue ...
Eine neue Methode kann links- und rechtshändige Moleküle zuverlässig unterscheiden
Die Chemie des Lebens kennt rechtshändige und linkshändige Moleküle, die ganz unterschiedliche Wirkung haben können. Ein amerikanisch-deutsches Forscherteam hat jetzt eine neue Technik entwickelt, mit der sich diese beiden spiegelbildlichen Varianten eines Stoffs zuverlässig auseinanderhalten lassen.
Die Methode erkennt die sogenannten Enantiomere einer Verbindung im Prinzip sogar in Stoffgemischen. Die Technik ...
Anzeige
Anzeige

Mit dem Oxid-Cluster zum Rechner der Zukunft
24.05.2013 | Informationstechnologie
24.05.2013 | Biowissenschaften Chemie
Atlantic Research Expedition Uncovers Vast Methane-Based Ecosystem
24.05.2013 | Ökologie Umwelt- Naturschutz
Die nachhaltige Stadt – ein Zukunftsmodell?
24.05.2013 | Veranstaltungsnachrichten
Aktuelle Batteriespeichertechnologien – Was braucht der Markt?
24.05.2013 | Veranstaltungsnachrichten
Werterhalt und Ressourceneffizienz von Bauwerken – Wege aus dem Instandhaltungsdilemma
24.05.2013 | Veranstaltungsnachrichten