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Zusammen bieten sie gut 40 Bildungsprojekte im Norden an, die jedes Jahr an rund 700 Orten mit über 35.000 Teilnehmern umgesetzt werden. Unter der Internetadresse „www.wir-bilden-den-norden.de“ können sich vor allem Erzieher, Lehrer, Ausbilder, Eltern und Unternehmen informieren, welche Projekte sie für ihre Arbeit nutzen können.
Ein Projektfinder mit Landkarte zeigt genau an, welche Aktivitäten es bislang in welchen Orten und Einrichtungen gab. Außerdem kann man sich über aktuelle Themen, wie den Fachkräftemangel oder frühkindliche Bildung, informieren und mit den Nordmetall-Experten diskutieren.
„Es gehört zu den Kernaufgaben von Nordmetall, den Fach- und Führungskräftenachwuchs für die norddeutsche Metall- und Elektroindustrie zu sichern“, erklärt Nordmetall-Präsident Ingo Kramer. Außerdem kämen die Arbeitgeber ihrer sozialen Verantwortung nach, Chancen zur gesellschaftlichen Teilhabe zu geben. „Bildung ist die beste Eintrittskarte in ein gutes Leben“, so Kramer. Verband und Stiftungen investierten jedes Jahr gut 3 Millionen Euro in Projekte, die das Interesse an Naturwissenschaft und Technik oder an technischen Berufen wecken, die das Sprechen und Lesen von Kindern fördern oder den Übergang von der Schule oder aus dem Studium in den Beruf verbessern.
„Jedes Jahr können wir über 1.500 Erzieher, Lehrer, Ausbilder und Eltern gewinnen, bei der Umsetzung unserer Angebote mitzuwirken. Wir wollen dies noch ausweiten“, so Peter Golinski, Leiter Bildungspolitik und Weiterbildung bei Nordmetall. Dabei solle das Internetportal als ständig aktualisierte Anlaufstelle für Interessierte helfen. In den vergangenen Jahren seien viele Ideen im Norden entwickelt worden, die mittlerweile in ganz Deutschland oder sogar im Ausland übernommen wurden – zum Beispiel das Projekt „Miniphänomenta“, bei dem Grundschüler Phänomenen aus Naturwissenschaft und Technik forschend auf den Grund gehen, und das erst kürzlich nach Lettland exportiert wurde. „Jetzt war es an der Zeit, die Vielfalt unseres Engagements einmal gebündelt zu präsentieren“, so Peter Golinski.
Die Besucher des Portals können sich an der Nordmetall-Bildungskurve orientieren, die die Lebensabschnitte von der Kindheit bis zum Arbeitsleben abbildet. „Die Bildungskurve illustriert unser Konzept: Nordmetall macht für alle Altersgruppen gezielte Angebote“, erläutert Golinski.
Auch den Landesregierungen und Behörden im Norden sei nicht immer klar, welchen großen Beitrag die Wirtschaft dazu leiste, Bildungsergebnisse zu verbessern und Bildungsgerechtigkeit zu erreichen. Auf der Plattform „wir-bilden-den-norden.de“ sei der Dialog auch mit Politikern und Wissenschaftlern gewünscht.
Peter Haas | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.wir-bilden-den-norden.de
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