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Fünf Forschungsgebiete mit einem Ziel, Leibniz Forschung in Mecklenburg-Vorpommern auf neuen Transfer-Wegen

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29.09.2009

Ein einzigartiges Verbundprojekt hat in Mecklenburg-Vorpommern seine Arbeit aufgenommen.

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Transfer-Nordost heißt das vom INP Greifswald koordinierte Projekt und wird mit einem Budget von ca. 470.000 EUR durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen des Bundesprogrammes "Wirtschaft trifft Wissenschaft" gefördert. Die Kooperation der fünf Leibniz-Institute und die damit fachübergreifende Zusammenarbeit der Forschungsgebiete Plasma-, Katalyse-, Ostsee- und Nutztierforschung sowie Atmosphärenphysik ist einmalig und hat Modellcharakter.


Über einen Zeitraum von zwei Jahren wollen die Leibniz-Institute für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP), für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN), für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), für Katalyse (LIKAT) sowie für Atmosphärenphysik (IAP) fachübergreifende Strategien zur Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen erarbeiten. Damit soll die wirtschaftliche Verwertung wissenschaftlicher Leistungen der beteiligten Institute gestärkt und professionalisiert werden.

Prof. Dr. Ernst Th. Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, begrüßt das Vorhaben außerordentlich: "Die Verbindung von Grundlagenforschung und Anwendung ist ein wesentlicher Anspruch unserer Gemeinschaft. Ich bin stolz, dass Mecklenburg-Vorpommern fachübergreifend neue Wege beschreiten will."

Mit ihrem wissenschaftlichen Know-how und ihren Ergebnissen aus Grundlagen-, angewandter und Auftragsforschung sind die fünf Leibniz-Institute Aushängeschilder der Leistungsfähigkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Für die verschiedenen Arbeitsschritte bedienen sich die beteiligten Institute der Kompetenz regionaler Partner - unter anderem der ATI Küste GmbH, des Technologiezentrum Vorpommern (TZV), der neoplas GmbH sowie der Universität Greifswald - und erleichtern mit diesem externen Wissen den Brückenschlag zur Wirtschaft.

Ziel des Projektes sind neben strategischen Konzepten konkrete Wirtschaftskooperationen, die langfristig für Wertschöpfung und Arbeitsplätze sorgen und den Stellenwert der Wissenschaft als Impulsgeber für Wachstum in Mecklenburg-Vorpommern stärken. Für das nötige Rüstzeug an den Instituten werden umfangreiche Schulungen sorgen. In einem weiteren Schritt werden Technologien mit hohem wirtschaftlichen Potenzial identifiziert, bewertet und Partner aus der Industrie eingebunden.

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 86 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 14.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 6.500 Wissenschaftler, davon wiederum 2.500 Nachwuchswissenschaftler.

Koordination:
Dr. Christian Theel
Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald)
Tel. 03834 - 554 443
theel@inp-greifswald.de

Konsortium:
- Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik Kühlungsborn (IAP),
- Leibniz-Institut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN),
- Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT),
- Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW),
- Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP)

Liane Glawe | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.inp-greifswald.de

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