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Die Universitäten in Nordrhein-Westfalen gewinnen erneut an Attraktivität für die besten Nachwuchswissenschaftler. Nachdem das Rückkehrerprogramm seit mittlerweile drei Jahren deutsche Talente aus dem Ausland nach NRW zurücklockt, verbessert das Innovationsministerium nun die Bedingungen für die Nachwuchshoffnungen, die bereits in Nordrhein-Westfalen forschen.
Für 17 Millionen Euro werden 17 neue Forschergruppen eingerichtet, innerhalb derer junge Wissenschaftler nach ihrer Promotion unabhängig, selbstständig und teamorientiert arbeiten können. Die Hälfte, also 8,5 Millionen Euro, kommt vom Innovationsministerium.
Die neuen Nachwuchsteams starten in den kommenden Wochen an acht nordrhein-westfälischen Universitäten. Die meisten erfolgreichen Anträge beim Innovationsministerium stellte die Universität Bochum, die fünf Forschergruppen einrichtet. Die Universität Bonn wird vier Nachwuchsteams aufbauen. Auch Bielefeld, Düsseldorf, Duisburg-Essen, Münster, Paderborn und Siegen werden gefördert. Die Themen, mit denen sich die drei- bis fünfköpfigen Nachwuchsteams beschäftigen, reichen von ethischen Fragen der medizinischen Begleitung Sterbender über praktische Probleme bei der Wasseraufbereitung und Wasserstoffgewinnung bis hin zur philosophischen Betrachtung des Wechselspiels von Selbstbewusstsein und sozialer Interaktion.
"Das sind spannende Themen, und ich hoffe, dass wir mit diesen Nachwuchsgruppen auch spannende Wissenschaftler an Nordrhein-Westfalen binden können", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. Bis zu 280.000 Euro jährlich stehen jeder Forschergruppe in den kommenden fünf Jahren zur Verfügung. Das Geld ist für Personal, Laborgeräte, Forschungsreisen und Bücher bestimmt. Die Finanzierung übernehmen die jeweilige Universität und das Innovationsministerium je zur Hälfte.
Eine Übersicht über die Universitäten und Fachbereiche, die Forschergruppen aufbauen, finden Sie unter www.innovation.nrw.de
André Zimmermann | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.innovation.nrw.de
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