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DIPF dauerhaft an der Durchführung der PISA-Studien beteiligt

15.10.2010
Neues Zentrum profitiert von Erfahrung und Innovationen des DIPF

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Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) wird als fester Bestandteil des von Bund und Ländern neu gegründeten „Zentrums für internationale Bildungsvergleichsstudien“ (ZIB) auch weiterhin seine Kompetenz und Erfahrung in der Durchführung groß angelegter, länderübergreifender Vergleichsstudien wie PISA einbringen.


„Bund und Länder haben so die zentrale Bedeutung des DIPF im international vergleichenden Bildungsmonitoring bestätigt“, freut sich Professor Eckhard Klieme. Unter seiner Leitung hatte das DIPF bereits die nationale Federführung bei PISA 2009 inne und ist in den internationalen Konsortien für PISA 2009 und 2012 vertreten sowie an weiteren Studien der OECD beteiligt. Derzeit leitet Klieme im Auftrag der OECD die internationale Expertengruppe, die für die Fragebogenentwicklung bei PISA zuständig ist.

Das „Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien“ (ZIB) wird zukünftig die Durchführung der PISA-Studien in Deutschland sowie die deutsche Forschung zu internationalen Bildungsvergleichsstudien bündeln. Zu dieser neuen Institution gehören neben dem DIPF die Technische Universität München (TUM) sowie das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN). Auf der Gründungsversammlung wurde Professor Manfred Prenzel (TUM) zum Vorsitzenden und Professor Eckhard Klieme (DIPF) zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Sitz des Trägervereins ist München, die Forschungsarbeiten werden dezentral organisiert.

„Das neue Zentrum wird von der Kompetenz der Leibniz-Institute DIPF und IPN auf internationaler Ebene sowie von den innovativen Arbeiten des DIPF im Bereich der Kompetenzmessung und technologiebasierter Testverfahren profitieren“, ist sich Professor Klieme sicher. Der Bildungsforscher verweist auf den Erfolg der TBA-Gruppe (Technology Based Assessment) des DIPF, die bereits für PISA 2009 und für PIAAC, das so genannte „PISA für Erwachsene“, innovative Werkzeuge zum computerbasierten Testen entwickelt hat. Das DIPF wird aus den am ZIB bereitgestellten Mitteln eine neue Professur für computerunterstützte Verfahren in Unterricht und Leistungsbeurteilung einrichten.

Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie (PISA 2009) werden am 7. Dezember 2010 in Berlin durch Professor Klieme sowie Vertreter der Kultusministerkonferenz, des BMBF und der OECD vorgestellt.

Weitere Informationen:
Professor Dr. Eckhard Klieme, DIPF, Tel. +49 (0) 69 / 24708-107
Presse-Kontakt: Stefanie Lotz, DIPF, Tel: +49 (0) 69 / 247 08 -133

Stefanie Lotz | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.dipf.de

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