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Frauen leisten mit ihrem unternehmerischen Engagement und ihrer Kreativität einen wichtigen Beitrag für wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftlichen Wohlstand in Deutschland.
Mit knapp 37 Prozent werden nach dem aktuellen Gründungsmonitor der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mehr als ein Drittel aller Unternehmen hierzulande von einer Frau gegründet. Das ist eine deutliche Steigerung in den vergangenen fünf Jahren.
Zu dieser Entwicklung hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit seinem Aktionsprogramm "Power für Gründerinnen" wesentlich beigetragen. Das BMBF-Programm läuft seit 2005 mit dem Ziel, qualifizierte Frauen verstärkt für die berufliche Selbständigkeit zu gewinnen und die Finanzbranche für die bessere Wahrnehmung von Gründerinnen zu sensibilisieren. Im internationalen Vergleich muss Deutschland jedoch noch kräftig aufholen - in kaum einen anderen Industrieland werden so wenige Unternehmen von Frauen gegründet wie in Deutschland.
Bundesforschungsministerin Annette Schavan sagte am Mittwoch in Ulm: "Wir müssen das große Potenzial hoch qualifizierter Frauen für Neugründungen besser nützen. Damit künftig mehr Frauen diese Chance ergreifen, müssen wir wissen, was Frauen brauchen, um erfolgreich zu gründen. Das Programm "Power für Gründerinnen" ist eine wichtige Voraussetzung dafür, Frauen gezielt bei dem Schritt in die Selbstständigkeit zu unterstützen."
Die nun vorliegende Broschüre "Power für Gründerinnen - Maßnahmen zur Mobilisierung des Gründungspotenzials von Frauen" gibt einen Überblick über rund 20 Projekte, die im Rahmen des BMBF-Aktionsprogramms gefördert werden. Ebenfalls vorgestellt wird die bundesweite Gründerinnenagentur, die erste deutschlandweit agierende Einrichtung zur Unterstützung der unternehmerischen Selbständigkeit von Frauen. Insgesamt stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds in diesem Programm ein Finanzvolumen von rd. 12,5 Millionen Euro bis zum Jahr 2010 zur Verfügung.
Die Broschüre zeigt Ansätze für innovative Maßnahmen der Gründerinnenunterstützung und gibt konkrete Hilfen für die Vernetzung der Angebote. Ein Schwerpunkt der dargestellten Projekte liegt im Bereich der technologie- und wissensbasierten Gründungen. Aber auch Gründerinnen im Handwerk oder der Kreativwirtschaft und Migrantinnen werden gezielt zur Aufnahme einer unternehmerischen Selbständigkeit motiviert.
Die Broschüre "Power für Gründerinnen" finden Sie unter: http://www.bmbf.de/pub/power_fuer_gruenderinnen.pdf
Weitere Informationen zu Existenzgründungen von Frauen finden Sie auf der Homepage des BMBF http://www.bmbf.de/de/2578.php
und der Gründerinnenagentur www.gruenderinnenagentur.de
Silvia von Einsiedel | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.bmbf.de/press/2442.php
www.bmbf.de/pub/power_fuer_gruenderinnen.pdf
www.bmbf.de/de/2578.php
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