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Die Bildung älterer Menschen wird besonders dann ein Thema in Politik und Gesellschaft, wenn es um die Bewältigung der Auswirkungen des demografischen Wandels geht. Die im aktuellen Koalitionsvertrag geäußerten Absicht, die Erwerbs- und Weiterbildungsbeteiligung Älterer zu erhöhen sowie neue Bildungschancen und -anreize für Ältere zu schaffen, weist deutlich auf die Problemlage hin. Wer ist jedoch zu der Gruppe der Älteren zu zählen und welche Bildungsbedarfe entstehen in diesen Gruppen?
Bereits in der Altersgruppe der über 45-Jährigen macht sich eine geringere Weiterbildungsbeteiligung von 44 Prozent bemerkbar; diese sinkt in der Gruppe der 65 bis 80-Jährigen noch weiter bis auf gerade mal 13 Prozent. Zudem ist anhand der Studien zu erkennen, dass die Bildungsbeteiligung im Zusammenhang mit anderen Faktoren steht, insbesondere dem Bildungshintergrund. Die Weiterbildungsbeteiligung liegt bei Personen mit einem höherem Bildungs- und /oder Berufsabschluss doppelt so hoch wie bei Personen mit geringem Bildungsabschluss.
Für erfolgreiche Strategien zum "aktiven Altern" wird jedoch eine Bildungsbeteiligung in allen Bevölkerungsgruppen benötigt. So fördert die Weiterbildung die Teilhabe Älterer an der Arbeitswelt sowie deren soziale und politische Teilhabe, d.h. sie trägt zur Kommunikation in sozialen Kontakten und zum Wissens- und Erfahrungsaustausch bei. Ein finanzpolitischer Rahmen, barrierefreie Bildungsangebote und eine altersrelevante Forschung können die Grundlage für eine Strategie zur Steigerung der Lernaktivität Älterer bilden.
Die DIE FAKTEN stehen kostenlos unter nachfolgendem Link zum Download bereit: http://www.die-bonn.de/doks/friebe0901.pdf
Sarah Maur | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.die-bonn.de/doks/friebe0901.pdf
Weitere Berichte zu: Bildungsbedarfe > Bildungsbeteiligung > Bildungschancen > Erwerbs- und Weiterbildungsbeteiligung > Weiterbildungsbeteiligung > Wissens- und Erfahrungsaustausch
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Eine Forschungsgruppe der Universität Ulm hat einen neuartigen molekularen Schalter im Gehirn identifiziert, der eine wichtige Rolle bei der Steuerung der postnatalen Neurogenese im Gyrus dentatus spielt, der Unterregion im Hippocampus, in der lebenslang Nervenzellen aus neuralen Stammzellen gebildet werden.
„Unsere Untersuchungen beschreiben erstmals einen neuen und letztlich unerwarteten Signalweg bei der Regulation der Neurogenese im Hippocampus“, sagt Professor Stefan Britsch, Direktor des Instituts für Molekulare und Zelluläre Anatomie, der die Arbeit dieser Tage gemeinsam mit Dr. Ruth Simon im international renommierten Fachblatt EMBO-Journal veröffentlicht. An dem von der Deutschen ...
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Mit rund 2,3 Millionen Euro finanziert die Europäische Technologieinitiative „Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking“ (FCH JU) die Entwicklung neuer Wasserstoff-Feststoffspeicher auf Basis von Borhydriden. Diese Verbindungen nehmen besonders viel Wasserstoff auf, die Tanks bleiben dadurch kompakt. Koordiniert wird das Projekt „Bor4Store“ vom Institut für Werkstoffforschung im Helmholtz-Zentrum Geesthacht.
Bei Preisen um 1,70 Euro pro Liter Treibstoff und den hohen Preisen für Heizöl sehnt sich so mancher Autofahrer, Hausbesitzer oder Mieter nach günstigen Alternativen. So viel ist sicher: Benzin und Heizöl werden zukünftig nicht billiger — auch weil unsere Erdölreserven knapper werden. Wissenschaft und Industrie setzen als eine mögliche ...
Einem Bayreuther Forschungsteam gelingt die biomimetische Herstellung von Eierstielen – mit weitreichenden Anwendungsperspektiven für die Industrie
Was am seidenen Faden hängt, ist vor Feinden sicher. Nach diesem Prinzip schützen die Florfliegen ihren Nachwuchs, wenn sie ihre Eier an selbst produzierten, hochgradig belastbaren Seidenfäden herabhängen lassen. Diese Eierstiele künstlich nachzubauen, ist jetzt erstmals einem Team um Prof. Dr. Thomas Scheibel und Dipl.-Biol. Felix Bauer an der Universität ...
Das Labor für Umweltmesstechnik der Fachhochschule Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Dr. Konradin Weber hat zusammen mit der Dürener Firma TIB Infrared Solutions einen ausgedehnten Forschungsflug zur ELGIN-Gasbohrinsel in der Nordsee zwischen Schottland und Norwegen unternommen.
Bei der Bohrinsel war am 25. März 2012 ein Gasleck entstanden, bei dem große Mengen von Methan-Gas austraten. Aufgrund einer befürchteten Explosionsgefahr wurde daraufhin eine drei Meilen umfassende Sperrzone rings um die Bohrinsel errichtet.
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Wichtige Rolle bei der Steuerung der postnatalen Neurogenese nachgewiesen
21.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
AUTOMATICA 2012 eröffnet mit Hallenzuwachs
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Faktor Mensch in der Automobil-Produktion
21.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
TU9-Universitäten bei der 64. NAFSA-Konferenz 2012 in Houston, Texas (USA)
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