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Zweite ANR-DFG-Ausschreibung für deutsch-französische Projekte in der Ernährungsforschung

14.01.2009
Die Agence Nationale de la Recherche (ANR) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) möchten ihre erfolgreiche Zusammenarbeit in der Ernährungsforschung fortsetzen.

Deutsche und französische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Human- und Tierernährung) können auf diesem Gebiet erneut ab sofort Anträge zu folgenden Themen stellen:

New Models for Joint Research in Animal and Human Nutrition

From Physiology to the Pathophysiology of Diet-induced Diseases

Connecting Diet and Metabolic Control at the Intestinal Level

Auf französischer Seite fördert die ANR im Rahmen ihres Programms „Alimentation et Industries Alimentaires – ALIA“ deutsch-französische Kooperationsprojekte. Aufseiten der DFG werden die Anträge aus Mitteln der Allgemeinen Forschungsförderung finanziert.

Französische Interessenten können bis zum 1. April 2009 dafür bei der ANR nach den dort geltenden Richtlinien Fördermittel beantragen. Alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bei der DFG antragsberechtigt sind, können im Rahmen eines Antrags auf Sachbeihilfe ein entsprechendes Kooperationsprojekt beantragen. Dies gilt auch für Angehörige außeruniversitärer Forschungseinrichtungen.

Anträge sind gemäß dem „Merkblatt für Anträge auf Sachbeihilfen mit Leitfaden für die Antragstellung“ (1.02) bei der DFG einzureichen. Die Anträge sollten in englischer Sprache verfasst sein und sich inhaltlich auf die Anträge der französischen Seite beziehen. Die französischen Partner sind unter dem Stichwort „ANR“ zu benennen. Der wissenschaftliche Mehrwert der Zusammenarbeit soll möglichst genau dargestellt werden. Fügen Sie bitte den französischen Antrag als Anlage bei. Um dem Verfahren auf französischer Seite entgegenzukommen, sollten die deutschen Kooperationspartner für ihren Antrag an die DFG die französische Ausschreibungsfrist beachten.

Hinweis: Die Förderentscheidung über die deutschen Anträge fällt unabhängig von der Entscheidung der ANR und wird durch die zuständigen DFG-Gremien getroffen. Soweit wissenschaftlich gerechtfertigt, ist daher eine Förderung auch ohne den französischen Partner möglich. Mit einer Entscheidung ist im Herbst 2009 zu rechnen.

Im Jahre 2008 konnten folgende vier deutsch-französische Verbundvorhaben gefördert werden:

1. Metalipox: Prof. Jean-Luis Sebedio, Clermont Ferrand & Dr. Robert Ringseis, Jena

2. Minimouse: Dr. Sylvain Bellier, Jouy-en-Josas & Prof. Michael Blaut, Potsdam

3. Gluten: Dr. Martine Heymann, Paris & Dr. Michael Schumann, Berlin
4. TASTE-GPR120: Dr. Jean-Pierre Montmayeur, Dijon & Dr. Ulrich Boehm, Hamburg
Der Ausschreibungstext mit näheren Informationen zu den drei Forschungsthemen findet sich unter: www.agence-nationale-recherche.fr/documents/aap/2009/aap-alia-annexe-coop-inter.pdf
Informationen zur DFG-Sachbeihilfe unter: www.dfg.de/forschungsfoerderung/einzelfoerderung/kompaktdarstellung_

sachbeihilfe.html

Leitfaden zur Antragstellung unter:
www.dfg.de/forschungsfoerderung/formulare/download/1_02.pdf
Nähere Informationen zu den geförderten Projekten finden Sie unter:
http://gepris.dfg.de/gepris
Kontakt:
DFG
Dr. Georg Munz
Tel. +49 228 885-2243
E-Mail: Georg.Munz@dfg.de

Dr. Georg Munz | DFG
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de
http://www.agence-nationale-recherche.fr/documents/aap/2009/aap-alia-annexe-coop-inter.pdf
http://www.kooperation-international.de

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