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Wissenstransfer profitiert von EU und Land

14.02.2011
Positive Bilanz: 63 Projekte sind in Niedersachsen gefördert worden
Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Berufsakademien und Einrichtungen der Erwachsenbildung haben im vergangenen Jahr erheblich von Fördergeld aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung profitiert.

Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium konnte mit der EFRE-Förderung kofinanziert durch das Land 63 Projekte in Höhe von rund 11 Millionen Euro unterstützen.

„Davon haben Projekte profitiert, die den Wissenstransfer in die Wirtschaft vorantreiben. Damit stärken wir zugleich niedersächsische Unternehmen, neue innovative Produkte sowie Prozesse zu entwickeln und sich so zukunftsfähig aufzustellen“, sagte Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka.

Die Europäische Union unterstützt ihre Mitgliedsstaaten mit der EFRE-Förderung, um regionale wirtschaftliche und struktureller Ungleichgewichte auszugleichen. Für Projekte des Wissenstransfers standen im vergangen Jahr von der EU 7,6 Millionen Euro bereit, die durch 3,3 Millionen Euro vom Land Niedersachsen gegenfinanziert worden sind. Dazu kamen noch Eigenleistungen der geförderten Einrichtungen.

Der größte Teil des Fördergeldes ging mit 6,5 Millionen Euro in 36 Kooperationsprojekte der Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit der Wirtschaft. Deren Ziel ist die Entwicklung konkreter, praxisnaher Forschung. Die hierfür erforderlichen Netzwerke und Verbünde wurden mit 2,1 Millionen Euro gefördert.

Beispielhaft hervorzuheben sind zukunftsweisende Vorhaben wie das Projekt „Hocheffiziente Wärmepumpensysteme mit Geo- und Solarthermie- Nutzung“ des Instituts für Solarenergieforschung Hameln Emmerthal GmbH, das mit 1,3 Millionen Euro gefördert wird. Wissenschaftler und Fachleute aus der Wirtschaft untersuchen dabei gemeinsam das Zusammenwirken solarer und geothermischer Systeme für eine ressourcenschonende und markttaugliche Wärmeversorgung.

Auf dem Gebiet der Bearbeitung leichter Werkstoffe ist das mit 700.000 Euro geförderte Projekt „Laserbearbeitung von CFK-Werkstoffen“ der Leibniz Universität Hannover zu nennen. Bei diesem werden neue Fertigungstechnologien bei Kohlefaserverbundstoffen (CFK) erforscht und auf ihre Tauglichkeit zur industriellen Produktion untersucht. Parallel werden Konzepte für geeignete Anlagen- und Automatisierungstechniken entwickelt.

Petra Wundenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.mwk.niedersachsen.de

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