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Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein

10.10.2011
Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein ruft zur Einreichung von Projektvorschlägen auf - Start des ersten trinationalen Förderinstruments für grenzüberschreitende Leuchtturmprojekte im Bereich der Forschung und Entwicklung

Die Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO) gehört mit ihrer Vielfalt an dynamischenWissenschaftlern, Forschern und innovativen Unternehmen und einem großen F&E-Potenzial zu den leistungsstarken Regionen Europas. Mit der Gliederung in die vier Säulen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft setzen die Akteure Impulse, um das wissenschaftliche, ökonomische, politische sowie kulturelle und soziale Potenzial auszuschöpfen.

Die Säule Wissenschaft, ein Netzwerk von Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungszentren aus den drei Partnerländern, hat es sich zur zentralen Aufgabe gemacht, den Oberrhein als „Exzellenzregion“ zu entwickeln, indem sie die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation vorantreibt. Um diesen Prozess zu unterstützen, haben die Regionen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Elsass eine Wissenschaftsoffensive am Oberrhein lanciert. Damit verfügt die TMO über ein europaweit einzigartiges, gemeinsames Instrument zur gezielten Förderung exzellenter, grenzüberschreitender Forschungsvorhaben am Oberrhein bis zum Jahr 2015.

Die Wissenschaftsoffensive (WO) hat zum Ziel, grenzüberschreitende Kooperationen zur Umsetzung von Leuchtturmprojekten am Oberrhein durch finanzielle und technische Unterstützung bei der Erarbeitung und Umsetzung von INTERREG-Anträgen im Bereich Forschung & Innovation zu fördern. Durch die Verknüpfung einer Förderung aus dem Programm INTERREG IV Oberrhein mit zusätzlichen Mitteln der regionalen politischen Vertreter bietet die Wissenschaftsoffensive eine umfangreiche finanzielle Unterstützung für grenzüberschreitende Forschungsvorhaben.

Zusätzlich leistet das Steinbeis-Europa-Zentrum, im Auftrag der regionalen Partner der WO, eine aktive Unterstützung für potenzielle Projektträger bei der Konzeption von WO-Anträgen. Auch für die administrative Umsetzung der Projekte und den Transfer der Ergebnisse können diese auf die Erfahrung des Steinbeis-Europa-Zentrums in der Koordination von F&E-Projekten zurückgreifen.

Am 10.10.2011 erfolgt über die Webseite des Steinbeis-Europa-Zentrums der Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen. Interessenten haben zudem die Möglichkeit, sich bei zwei Veranstaltungen über die Förderthemen und Antragsmodalitäten zu informieren:

Am 28.10.2011 findet eine Informationsveranstaltung in Karlsruhe am Regierungspräsidium statt. Am 08.11.2011 eine weitere in Straßburg im Maison de la Région. Ein erster Kurzantrag ist bis zum 02. 01.2012 und, nach positiver Bewertung, ein Vollantrag bis zum 25.04.2012 einzureichen.

Teilnahmevoraussetzungen:
Als antragsberechtigt und zuwendungsfähige Einrichtungen und Organisationen für Fördermittel der TMO-WO sind ausschließlich staatliche Akteure auf dem Gebiet der Wissenschaft. Hierzu gehören Universitäten und (Fach-)Hochschulen; wissenschaftliche Institute in staatlicher Trägerschaft sowie F&E-Einrichtungen, die überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert sind und ihren Sitz im Gebiet der TMO haben.

Die Teilnahme von Unternehmen, Clusterinitiativen und Netzwerken an den TMO-WO Vorhaben wird ausdrücklich begrüßt und im Rahmen des Gutachterverfahrens positiv berücksichtigt. Eine finanzielle Förderung dieser Partner im Rahmen der TMO-WO ist allerdings ausgeschlossen.

Antragstellung und Auswahlkriterien:
Die Laufzeit der Projekte darf drei Jahre nicht überschreiten. Förderfähig sind Projekt mit einem Gesamtbudget von bis zu 2,5 Millionen €. Der Finanzierungsbeitrag aus regionalen WO-Mitteln ist auf max. 250.000 € pro Projekt begrenzt. Es wird vorausgesetzt, dass die zuwendungsbegünstigten Projektpartner eine finanzielle Eigenleistung von insgesamt mind. 20% des Gesamtprojektvolumens einbringen.

Förderfähig sind Projekte aus folgenden Themenbereichen:

-Governance, Recht, wirtschaftliche Entwicklung und Europäische Integration
-Kultur, Geschichte, Sprache und Identität
-Informations- und Medientechnologien und Kreativwirtschaft
-Fahrzeug- und Maschinenbau, Transport und Logistik
-Life Sciences & Gesundheit
-„Grüne Chemie“, Agrarwissenschaften & Umwelt; Energie (Effizienz & erneuerbare Energien)
-Material- & Nanowissenschaften
-Geowissenschaften
-Optik & Photonik.
Weitere Informationen und Unterstützung bei der Antragstellung erhalten Projektinteressenten beim:
Steinbeis-Europa-Zentrum
Erbprinzenstraße 4-12
76133 Karlsruhe (Deutschland)
Robert Gohla
Tel.: +49 (0) 721 935 19-10
E-Mail: gohla@steinbeis-europa.de
Dr. Sabine Müller
Tel.: +49 (0) 721 935 19-14
E-Mail: sabine.mueller@steinbeis-europa.de

Anette Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.steinbeis-europa.de/index.php5?id=647&file=192

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